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WM-Qualifikation

Losglück für Lahm & Co., Ribéry gegen Spanien

Die Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat den Profis des FC Bayern viele reizvolle Duelle beschert. Während die deutschen Nationalspieler eine machbare Gruppe erwischten, hatte besonders Franck Ribéry bei der Veranstaltung in Rio de Janeiro kein Losglück. Der französische Mittelfelddribbler bekommt es in seiner Gruppe mit Weltmeister Spanien zu tun.

Die acht deutschen Nationalspieler Manuel Neuer, Philipp Lahm, Holger Badstuber, Jérôme Boateng, Bastian Schweinsteiger, Toni Kroos, Thomas Müller und Mario Gomez werden im September 2012 als klarer Gruppenfavorit in die Qualifikation starten. WM-Torschützenkönig Ronaldo loste das DFB-Team, das bei der Auslosung gesetzt war, in die Gruppe C zu Schweden, Irland, Österreich mit David Alaba, den Färöer-Inseln und Kasachstan.

„Wir sind zufrieden. Es ist keine einfache Gruppe, aber wir sind froh, dass wir Frankreich nicht erwischt haben. Wir sind natürlich die Favoriten, müssen aber konzentriert zur Sache gehen“, sagte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, der anstelle von Bundestrainer Joachim Löw nach Brasilien gereist war. Mit nur zwei Niederlagen in 74 Qualifikationsspielen ist Deutschland die erfolgreichste Nation der WM-Qualifikation.

Schwere Aufgaben für Ribéry und Tymo

Während Deutschland sein fast schon traditionelles Losglück treu blieb, hat Frankreich mit Franck Ribéry eine harte Nuss zu knacken. Die Equipe Tricolore bekommt es in Gruppe I mit Weltmeister Spanien zu tun. Außerdem treffen die Franzosen auf Weißrussland, gegen das sie in der laufenden EM-Qualifikation nur einen von sechs möglichen Punkten holten. Die übrigen Gegner Ribérys in Gruppe I heißen Georgien und Finnland.

Eine schwere Aufgabe zu knacken hat auch Anatoliy Tymoshchuk in Gruppe H mit der Ukraine, die unter anderem auf England trifft. Weitere Gegner sind Montenegro, Polen, Moldawien und San Marino. Machbar ist hingegen die Gruppe D für Arjen Robben mit der Niederlande. Die Holländer bekommen es mit der Türkei, Ungarn, Rumänien, Estland und Andorra zu tun.

Olic und Pranjic gegen Van Buyten

Hoffnungen auf die WM-Qualifikation dürfen sich auch Ivica Olic und Danijel Pranjic machen. Die beiden Kroaten treffen in Gruppe A auf Serbien, Belgien, Schottland, Mazedonien, Wales – es kommt also auch zum Duell mit ihrem FCB-Kollegen Daniel van Buyten, der mit Belgien ebenfalls auf eine WM-Teilnahme spekulieren darf.

Insgesamt konkurrieren in der Europa-Qualifikation 53 Teilnehmer in acht Sechser- und einer Fünfer-Gruppe um 13 Plätze. Die neun Gruppensieger sind für die WM qualifiziert, die acht besten Gruppenzweiten ermitteln in Playoff-Spielen die weiteren vier Teilnehmer. Die Ausscheidungsspiele beginnen nach der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine am 7. September 2012 und
dauern bis zum 19. November 2013.

Lösbare Aufgaben für Usami

In Asien hat die WM-Qualifikation bereits begonnen. Japan mit FCB-Neuzugang Takashi Usami, hatte allerdings ein Freilos für die ersten beiden Quali-Runden und wird erst jetzt eingreifen. In Gruppe C heißen die Gegner Usbekistan, Syrien und Nordkorea. Als Gruppenerster oder -zweiter würden sich die Japaner für die abschließende vierte Runde qualifizieren, in der die 4,5 WM-Startplätze vergeben werden.

Keinen Qualifikationsstress haben dagegen Luiz Gustavo, Rafinha und Breno. Als Gastgeber ist der fünfmalige Weltmeister Brasilien bereits für die Endrunde qualifiziert, das Bayern-Trio kann sich mit starken Leistungen beim Rekordmeister durchaus Hoffnungen auf eine Berufung in den Kader der Selecao für eine WM-Teilnahme im eigenen Land machen.

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