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Entwarnung

Nur die Kapsel! Ribéry mit Glück im Unglück

Es sah schlimm aus, doch Franck Ribéry und der FC Bayern können aufatmen! Der Franzose, der am Sonntagvormittag im Training umgeknickt war und vom Feld gefahren werden musste, hat lediglich eine Kapselverletzung im linken Sprunggelenk erlitten. Dies ergab eine eingehende Untersuchung bei Vereinsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Ribéry muss nun eine Woche lang pausieren und wird daher beim AUDI Cup am Dienstag und Mittwoch nicht auflaufen. Eventuell kann er aber schon beim Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig (1. August) wieder dabei sein.

„Ich hatte nochmal Glück im Unglück“, sagte Ribéry nach Verlassen der Praxis. Auch der 28-Jährige selbst hatte zunächst mit dem Schlimmsten gerechnet. „Im ersten Moment hatte ich große Angst. Ich dachte, die Bänder wären gerissen“, erzählte er. Das befürchteten auch Mannschaftskameraden und die rund 3.000 Trainingszuschauer.

'Mein Fuß hat gekracht'

Wenige Minuten vor Ende des abschließenden Trainingsspiels war Franck Ribéry auf dem Rasen liegen geblieben. „Ich bin im Zweikampf ausgewichen, dann hat mein Fuß gekracht“, berichtete er. Sofort waren Betreuer und Mitspieler zu dem Flügeldribbler geeilt. Minutenlang wurde er behandelt und anschließend mit einem Golfwagen vom Platz gefahren. Gestützt von zwei Betreuern humpelte er in die Kabine. Sein linkes Sprunggelenk war dick einbandagiert, sein Gesicht schmerzverzerrt.

Sollte der Franzose, der in den letzten Wochen aufgeblüht war und in den Testspielen einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen hatte, schon wieder von einer Verletzung ausgebremst werden? Erinnerungen wurden wach an die letzten drei Sommer-Vorbereitungen: Im letzten Jahr (2010) behinderte ihn eine Leisten-Operation, 2009 Patellasehnenprobleme im linken Knie und 2008 ein Syndesmosebandriss im (auch jetzt betroffenen) linken Sprunggelenk. Doch diesmal konnte Dr. Müller-Wohlfahrt Entwarnung geben. Ribéry kam glimpflich davon.

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