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Torwarttrainer Tapalovic

'So eine Chance muss man nutzen'

Eigentlich könnte er noch selbst zwischen den Pfosten stehen. 30 Jahre sind ja kein Alter für einen Fußballprofi, schon gar nicht für einen Torwart. Doch Toni Tapalovic steht ein paar Meter vor dem Tor. Er schießt mal nach links, mal nach rechts, mal als Aufsetzer. Zwischen den Pfosten greift oder grätscht Manuel Neuer nach den Bällen. Ab und zu ist ein Stöhnen des deutschen Nationalkeepers zu hören. Ansonsten herrscht Stille. Es wird hochkonzentriert gearbeitet.

Tapalovic ist seit zwei Wochen Torwarttrainer beim FC Bayern. „Ich freue mich, dass ich hier bin. Ich wurde gut aufgenommen, es ist alles sehr familiär“, erzählte er fcbayern.de über seinen Einstand beim Rekordmeister. Bis vor einigen Wochen war der 30-Jährige noch selbst als Torwart aktiv. Beim FSV Mainz 05 war er dritter Keeper und stand bei der zweiten Mannschaft im Tor, bis er im Oktober einen Kreuzbandriss erlitt. Er hätte auch diese Saison noch in Mainz spielen können. „Thomas Tuchel wollte, dass ich bleibe.“ Doch dann kam der FC Bayern.

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