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Ein großer Zwischenschritt

Bayern glücklich über erstes Etappenziel

Das erste Etappenziel ist erreicht, der FC Bayern kann weiter vom „großen, großen Höhepunkt“ (Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge), dem Champions-League-Finale 2012 in der Münchner Allianz Arena, träumen. Dank eines souverän herausgespielten 1:0 (1:0)-Sieges im Playoff-Rückspiel beim FC Zürich hat sich der deutsche Rekordmeister die insgesamt 15. Teilnahme an der Gruppenphase der Königsklasse gesichert.

„Wenn man FC Bayern München heißt und so viele Erfolge in den letzten 30, 40 Jahren auch international feiern durfte, dann ist es wichtig, dass wir in der Champions League und nicht in der Europa League stattfinden“, sagte Rummenigge beim traditionellen Mitternachtsbankett im Mannschaftshotel The Dolder Grand hoch über dem Zürichsee und freute sich bereits auf eine „interessante und spannende Champions-League-Saison.“

„Es war eine große Hürde und wir sind jetzt froh, dass wir es geschafft haben“, freute sich Sportdirektor Christian Nerlinger nach dem Schlusspfiff im mit 23.600 Zuschauern ausverkauften Letzigrund. „Es fällt uns allen ein großer Stein vom Herzen, weil der FC Bayern natürlich in die Champions League gehört. Wir haben jetzt einen großen Zwischenschritt getan. Wir sind zufrieden.“

Sieben Minuten durfte der Schweizer Vizemeister nach der 0:2-Niederlage vor Wochenfrist in München noch auf das Wunder von Zürich hoffen, dann räumte Mario Gomez mit seinem Siegtreffer alle Zweifel beiseite. „Wir wollten ein schnelles Tor, damit wir Ruhe haben. Danach haben wir es so zu Ende gespielt, wie man es zu Ende spielen muss“, meinte der Siegtorschütze. „Alles, was wir heute erledigen mussten, haben wir erledigt.“

Ein frühes Tor und eine erneut konzentrierte Defensivleistung, mehr war nicht nötig gegen den „Sparringspartner“, wie die Neue Zürcher Zeitung am Mittwoch titelte. „Das frühe Tor war genau das, was wir uns gewünscht haben. Dann haben wir all unsere Routine, unsere Cleverness und unser fußballerisches Vermögen ausspielen können“, zeigte sich Heynckes hoch zufrieden mit der Vorstellung seines Teams.

Vor allem die Tatsache, dass sein Team zum fünften Mal in sechs Pflichtspielen ohne Gegentor blieb, erfreute Heynckes, zumal Zürich „viel besser“ gespielt habe als in München, „sie haben uns einiges abverlangt.“ Insgesamt reichte es für den Stadtclub aber nicht, die Bayern in große Verlegenheit zu bringen. „Wir haben in den beiden Spielen große Erfahrungen sammeln können“, räumte Zürichs Trainer Urs Fischer hinterher die Überlegenheit der Heynckes-Elf ein.

„Grundsätzlich sollte man die Siege gegen diesen Gegner nicht überbewerten“, sagte Nerlinger wohlwissend, dass dem FCB bei der Auslosung zur Gruppenphase am Donnerstag in Monaco ganz andere Kaliber drohen. „Wir werden sehen was kommt. Leichte Gegner gibt es keine, wir müssen dort bestehen. Das ist unser Anspruch. Aber dafür muss man hart arbeiten“, brachte es Thomas Müller auf den Punkt: „Jetzt freuen wir uns drauf, dass es endlich losgeht.“

Für fcbayern.de in Zürich: Carsten Zimmermann

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