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CL-Qualifikation

Bayern treffen auf den FC Zürich

Dem FC Bayern ist in der Qualifikation zur Champions-League-Gruppenphase der ganz schwere Brocken erspart geblieben. Der deutsche Rekordmeister bekommt es in den beiden Playoff-Partien mit dem Schweizer Vizemeister FC Zürich zu tun. Das ergab die Auslosung am Freitag im UEFA-Hauptquartier in Nyon/Schweiz.

„Das ist eine lösbare und interessante Aufgabe. Wir haben große Chancen, in die Gruppenphase einzuziehen“, sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes unmittelbar nach der Auslosung und freute sich im Gegensatz zum drohenden Los Rubin Kazan darüber, „dass wir keine großen Reisestrapazen haben.“ Der FCB startet mit einem Heimspiel am 17. August, das Rückspiel findet sechs Tage später, am 23. August, im Züricher Letzigrund statt.

Der FC Zürich mit dem ehemaligen Stuttgarter Ludovic Magnin hatte in der dritten Qualifikationsrunde Standard Lüttich aus Belgien ausgeschaltet. In die Schweizer Meisterschaft startete man jedoch mit drei Niederlagen denkbar schlecht. Umso mehr warnte Heynckes davor, die Schweizer, die erstmals in einem Pflichtspiel auf den FCB treffen zu unterschätzen.

„Der Schweizer Fußball hat einen hohen Stellenwert. Zürich hat die letzte Saison nur einen Punkt hinter Basel abgeschlossen. Das spricht für die Qualität des Vereins. Wir werden die Mannschaft am Wochenende genau beobachten. Manchmal ist der vermeintlich Schwächere der Stärkere.“

„Es ist ein gutes Los. Die Reise nach Russland wäre unangenehmer gewesen. Wir waren gesetzt, also sind wir der klare Favorit“, sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm und forderte: „Wir müssen uns für die Gruppenphase qualifizieren, daran führt kein Weg vorbei.“ Ähnlich sieht es Thomas Müller: „Wir müssen zwei Spiele machen und fertig. Dann sind wir weiter.“

Urs Fischer, Trainer des FC Zürich, sprach über ein „absolutes Traumlos, besser geht es nicht. Über Chancen zum Weiterkommen möchte ich mich nicht äußern. Im Moment denke ich ohnehin nur an die Meisterschaft.“

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