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Rib und Rob fit, Gomez fraglich

FCB peilt gegen HSV ersten Heimsieg an

Das Zürich-Spiel hat Spuren hinterlassen. Mario Gomez, Franck Ribéry und Arjen Robben plagten sich in den letzten Tagen mit Schmerzen herum. Am Donnerstag mussten sie kürzer treten, absolvierten ein Spezial-Programm im Kraftraum. Am Freitag kehrten sie auf den Trainingsplatz zurück: Ribéry und Robben übten mit der Mannschaft, Gomez drehte einige Laufrunden. Das Bundesliga-Heimspiel gegen den Hamburger SV steht vor der Tür (Samstag, 15.30 Uhr) - mit Rib, Rob und dem Torero?

„Wir müssen abwarten“, sagte Cheftrainer Jupp Heynckes am Freitagmittag. Das war vor dem Abschlusstraining. Danach stand fest: Ribéry und Robben sind fit! Nur der Einsatz von Gomez ist fraglich und entscheidet sich erst unmittelbar vor dem Spiel. Der Nationalstürmer hatte sich gegen Zürich eine Muskelverhärtung zugezogen. Da dabei auch der Nerv in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist die Verletzung schmerzhaft.

Auch Robben quälte sich in den letzten Tagen. Nach dem Playoff-Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation hatte er über Probleme geklagt. „Das ist eine Verletzung, die vom Rücken kommt und bis in die Leiste ausstrahlt“, erklärte Heynckes. Robbens Gesundheitszustand habe sich aber gebessert, er konnte das Abschlusstraining absolvieren. Gleiches gilt für Ribéry, der gegen Zürich eine Beckenkammprellung erlitt.

Mit Rib und Rob also soll gegen den HSV der erste Heimsieg in der Liga her. Die Hanseaten sind mit einem Punkt aus zwei Spielen schwach in die Saison gestartet ist. Doch gerade das hat Heynckes als Gefahr ausgemacht. „Wir müssen eine überdurchschnittliche Leistung bringen“, forderte der Trainer. Die Mannschaft sei allerdings bereit dazu. Das gewachsene Selbstvertrauen nach den Siegen gegen Wolfsburg (1:0) und Zürich (2:0) stimmt Heynckes optimistisch: „Es geht aufwärts bei uns im spielerischen Bereich. Daran müssen wir anknüpfen.“

Hamburg ohne Petric

Zumal die Bayern am Samstag in der Allianz Arena erneut eine äußerst defensiv ausgerichtete Mannschaft erwarten wird. Das kündigte HSV-Trainer Michael Oenning bereits an. „Wir treten mit dem Wissen an, dass es ein schweres Spiel wird, aber auch mit dem Gefühl, dass wir etwas erreichen können, wenn sich das Team an den taktischen Plan hält“, sagte der ehemalige Trainer des 1. FC Nürnberg vor der Partie. Die Norddeutschen müssen allerdings auf Torjäger Mladen Petric verzichten, der mit einer Grippe flachliegt. Für den Kroaten könnten Gökhan Töre oder Eljero Elia hinter der einzigen Spitze Son Heung Min auflaufen.

Gute Erinnerungen verbinden die Bayern-Fans mit dem letzten Auftritt des HSV in München. Am 26. Spieltag der vergangenen Saison fertigte der FCB die Hanseaten mit 6:0 ab. „Ich schließe aus, dass wir nochmal abgeschossen werden“, glaubt Hamburgs Kapitän Heiko Westermann. Ob 1:0 oder 6:0 - Heynckes will nur eines: Die drei Punkte in München behalten! Die Vorzeichen stehen gut. Denn gegen keine andere Mannschaft siegte der FC Bayern in seiner Bundesliga-Geschichte so häufig wie gegen den Hamburger SV.

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