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Offensivallrounder

Müller imponiert seinem Trainer

Hinterher war Trainer Jupp Heynckes voll des Lobes. Nicht nur über das Spiel seiner Mannschaft („Wir haben eine souveräne Partie geliefert, das hat schon ganz gut ausgesehen“), die sich dank eines zu keiner Zeit gefährdeten 3:0-Erfolgs gegen Eintracht Braunschweig für die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals qualifizierte. Sondern auch für Thomas Müller, der mit zwei herausgeholten Foulelfmetern und einem Treffer zum Mann des Abends avancierte.

„Er war agil und laufstark. Sein Spiel hat mir imponiert“, lobte Heynckes den Nationalspieler, der nach dem Ausfall von Arjen Robben und Franck Ribéry auf der rechten Außenbahn für viel Dampf sorgte und sich knapp eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach schon in beachtlicher Form präsentierte.

„Das war kein schlechtes Spiel von uns. Rechts bin ich einen Tick besser“, bedankte sich der WM-Torschützenkönig von 2010 für die Maßnahme des Trainers, ihn auf dieser Seite einzusetzen. Ein besonderes Geheimnis für seine bemerkenswerte Frühform gebe es nicht. „Ich habe weder mein Training noch meine Ernährung umgestellt“, bemerkte der 21-Jährige mit einem Augenzwinkern.

Bereits in der 9. Minute holte er nach feinem Zuspiel von Toni Kroos gegen Ken Reichel den ersten Strafstoß raus. Kurz vor der Halbzeit war es Mirko Boland, der Müller in fast identischer Position von den Beinen holte. In der Schlussphase krönte Müller seine starke Leistung mit dem Treffer zum 3:0-Endstand. Es war bereits sein achter Pokaltreffer im 12. Spiel.

Offensiv-Allrounder

Doch nicht nur aufgrund dieser drei Szenen war Müller der Spieler des Spiels. Gemeinsam mit Neuzugang Rafinha (Heynckes: „Er hat sich gut in den Angriff eingeschaltet und war mit Müller sehr gefährlich“) wirbelte er ein ums andere Mal auf der rechten Außenbahn, allein neun Mal setzte der hinter Gomez zweitbeste Scorer der vergangenen Saison zur Flanke an.

„Ich stehe auf dem Platz, um vorne etwas zu bewegen. Das ist mir heute sehr gut gelungen“, gab sich Müller nach dem Spiel gewohnt bescheiden. Ob links, rechts, im Zentrum oder ganz vorne in der Sturmspitze. Offensiv-Allrounder Müller dürfte dank seiner Vielseitigkeit auch unter Jupp Heynckes gesetzt sein. Borussia Mönchengladbach sollte vorgewarnt sein.

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