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Am freien Tag

Robben und Ribéry schuften fürs Comeback

Viel war nicht los am Mittwochmorgen, das Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße wie leer gefegt. Kein Wunder, denn die Spieler des deutschen Rekordmeisters genossen vor dem Bundesliga-Auftakt am kommenden Sonntag gegen Gladbach (17.30 Uhr) einen freien Tag. Doch plötzlich öffnete sich die Tür zur Umkleidekabine - und es war vorbei mit der Ruhe: Arjen Robben betrat Platz Nummer eins, Franck Ribéry den Zweier. Beide befinden sich nach ihren Sprunkgelenks-Blessuren auf dem Wege der Besserung und powerten sich bei schwülheißen Temperaturen richtig aus.

„Ich bin sehr müde. Das ist das einzige Wort, das passt“, sagte Robben anschließend im Gespräch mit fcbayern.de. Rund 90 Minuten schwitzte der Niederländer, der beim Pokalspiel in Braunschweig gefehlt hatte, unter der Regie der Co-Trainer Peter Hermann und Hermann Gerland sowie Fitnesscoach Andreas Kornmayer. Neuzugang Takashi Usami leistete Robben bei seinem ersten Balltraining nach der Verletzung Gesellschaft und legte eine Sonderschicht ein. „Ich muss hart arbeiten, weil ich einige Tage nichts gemacht habe. Da muss ich jetzt etwas leiden“, erklärte Robben.

Jonker schaut vorbei

Kurze Sprints im höchsten Tempo, Passübungen, Kopfbälle - Robben gibt alles, um so schnell wie möglich fit zu werden. Selbst Landsmann Andries Jonker, der in dieser Saison die zweite Mannschaft des FC Bayern trainiert, schaute für ein paar Minuten vorbei und machte Robben Mut. Der hofft darauf, „am Donnerstag wieder mit der Mannschaft“ trainieren zu können und fügt an: „Ich bin froh. Denn es hätte alles viel schlimmer kommen können.“

Auch Hermann war nach der intensiven Einheit zufrieden: „Ich habe einen guten Eindruck“, sagte der Co-Trainer fcbayern.de. Ganz so euphorisch wie Robben („Ich bin optimistisch fürs Wochenende gegen Gladbach“) ist Hermann allerdings nicht. Man müsse nun erst einmal abwarten, wie Robbens Fuß auf die hohe Belastung reagiert.

Ribéry zurück im Lauftraining

Teamkollege Ribéry befand sich am Mittwoch in der Obhut von Fitnesstrainer Thomas Wilhelmi. Während der Franzose am Dienstag im Leistungszentrum gearbeitet hatte, absolvierte er nun intensive Tempoläufe um den Platz. Sportdirektor Christian Nerlinger tat ebenfalls etwas für seine Fitness und begleitete Ribéry - allerdings nur für einige Runden.

Ribéry schlenderte nach der Einheit erschöpft, aber glücklich vom Platz. „Ich bin total kaputt, aber ich fühle mich gut und hatte keine Schmerzen“, sagte der 28-Jährige. Auch sein Ziel ist es, am Sonntag zumindest wieder im Kader des FC Bayern zu stehen. Aber das, sagt Ribéry, müsse er erst einmal mit Trainer Jupp Heynckes besprechen. „Jetzt freue ich mich auf die Dusche“, sagte er und verschwand in der Kabine.

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