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'Weiter so!'

Rafinha zufrieden und erfolgshungrig

Als der SC Freiburg zum letzten Mal einen Punkt gegen den FC Bayern gewonnen hat, war Rafinha 15 Jahre alt. Vor elf Jahren war das, im November 2000 (1:1). Seit Mittwoch ist der Brasilianer 26 Jahre alt - und hat seinerseits noch nie gegen Freiburg gewonnen. Höchste Zeit also, dass sich das am Samstag ändert. „Wir müssen weitermachen so wie in Kaiserslautern, damit die drei Punkte in München bleiben“, forderte der Brasilianer zwei Tage vor dem Spiel.

In Kaiserslautern hatte Jupp Heynckes seiner Mannschaft das „beste Saisonspiel“ attestiert - Rafinha saß 90 Minuten auf der Bank, zum zweiten Mal in Folge. Schon ein paar Tage zuvor war er auch in Zürich nur Ersatz gewesen. Dabei war er in den ersten fünf Saisonspielen immer über die volle Distanz zum Einsatz gekommen. „Ich bin nicht enttäuscht“, sagte der Rechtsverteidiger angesprochen auf seine plötzliche Pause, „ich respektiere die Entscheidung des Trainers. Das ist in Ordnung.“

Denn Heynckes hatte immer gute Argumente angeführt, warum er Rafa auf die Bank gesetzt hatte. Erst (Zürich) wollte er ihm eine kleine Verschnaufpause gönnen, dann (Kaiserslautern) gab es taktische Gründe, weil er noch einen kopfballstarken Akteur einbauen wollte. Und die Stärken des 1,71 Meter großen Rafinhas liegen weniger im Kopfballspiel.

„Natürlich will ich immer spielen, das will jeder Spieler. Aber hier bei Bayern haben wir einen sehr guten Kader“, findet es der Brasilianer „normal“, dass er nicht in jedem Spiel zur ersten Elf gehören kann. Gleichzeitig geht er davon aus, schon bald wieder auf dem Platz zu stehen. „Ich bin fit und zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe keinen Fehler gemacht.“

Das gilt für die gesamte Defensive des FC Bayern. Mit nur einem Gegentor in den ersten sieben Pflichtspielen stellte sie einen neuen Vereinsrekord auf. „So müssen wir weitermachen“, betonte Rafinha. Denn dann klappt es bestimmt auch mit einem Sieg gegen Freiburg. Nach zwei erfolglosen Versuchen mit Schalke 04 (2009/10: 0:1, 0:0) wäre es sein erster gegen den Sportclub.

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