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FC Ingolstadt im Portrait

Audi, adidas und sechs Ex-Bayern

Der Jubel war groß beim FC Ingolstadt Anfang August. Gerade hatten Bundestorwarttrainer Andreas Köpke und Topmodel Sara Nuru die Kugeln für die zweite Runde des DFB-Pokals gezogen - und sie bescherten dem Zweitligisten das Traumlos: Ein bayerisches Derby gegen den FC Bayern in der Allianz Arena, wo sonst Teams wie zuletzt Manchester City oder in der vergangenen Saison Inter Mailand in der Champions League gastieren.

Na gut, ein Heimspiel gegen die Münchner im heimischen Audi-Sportpark (Kapazität 15.000, 2010 fertiggestellt) wäre auch ganz nett gewesen, eine Reise in die WM-Arena von 2006 nimmt man beim FCI aber natürlich gerne mit. Auch wenn die Schanzer, wie die Ingolstädter aufgrund der Stadthistorie genannt werden, als großer Außenseiter am Mittwochabend (20.30 Uhr) in München antreten werden: Denn der derzeitige Tabellenführer der Bundesliga empfängt den Letzten der Zweiten Liga.

Misslungener Saisonstart

Der Saisonstart des Teams von Trainer Benno Möhlmann verlief alles andere als nach Plan. Zwei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen stehen derzeit zu Buche. Mit 32 Gegentoren stellt der FCI, der seit 2010 wie der FC Bayern vom Sportartikelhersteller adidas ausgerüstet wird, die schwächste Defensive in Liga zwei. Das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel - einstelliger Tabellenplatz - ist außer Reichweite.

Stattdessen droht dem FCI erneut ein nervenaufreibender Abstiegskampf. Wie im letzten Jahr, als sich die Oberbayern nur durch eine überragende Rückrunde retteten. Das letzte Heimspiel der Oberbayern Anfang Oktober gegen den VfL Bochum war ein Spiegelbild der bisherigen Saison: Offensiv ganz ordentlich, defensiv mit zu vielen Lücken. 3:1 hatte Ingolstadt bis zur 60. Minute geführt - Endstand 3:5.

Görlitz, Haas, Knasmüllner und Leitl

Ex-Bayern-Profi Andreas Görlitz, der von 2004 bis 2010 beim FCB unter Vertrag gestanden hatte und dann nach Ingolstadt gewechselt war, konnte nicht helfen, die bittere Niederlage zu verhindern. Der Rechtsverteidiger saß das letzte Spiel einer vierwöchigen Rot-Sperre ab. Bei den letzten beiden Niederlagen in Duisburg und Aachen (jeweils 1:3) stand Görlitz wieder in der Startelf.

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