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Erfolgsserie ausbauen

Bayern wollen Spitzenposition festigen

Vorhang auf zum heißen Herbst. Zum Auftakt von sieben Spielen in 23 Tagen empfängt der FC Bayern am Samstag in der ausverkauften Münchner Allianz Arena Aufsteiger Hertha BSC (15.15 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv). Nach zuletzt elf Spielen ohne Niederlage will der Rekordmeister mit einem weiteren Sieg gegen den Hauptstadtklub seine Spitzenposition ausbauen und weiteres Selbstvertrauen für das Champions-League-Gastspiel am Dienstag in Neapel tanken.

„Es ist immer wichtig, nach der Nationalmannschaft direkt wieder den Übergang in die Bundesliga zu schaffen. Wir müssen beweisen, dass wir das können“, sagte Toni Kroos vor dem Duell mit dem Tabellen-Zehnten. Dieses hat aus Sicht der Münchner zuletzt jedenfalls gut geklappt. Die letzten vier Spiele nach Länderspielpausen hat der FCB jeweils zu null gewonnen und dabei 13 Tore erzielt. Diese Serie soll auch am Samstag halten.

Trotz der jüngsten Erfolgserlebnisse mahnte Kroos, nicht nachlässig zu werden. „Wir werden das Spiel gewinnen, wenn wir konzentriert spielen. Dann sind wir auf jeder Position stärker besetzt.“ Allerdings warnte der 21-Jährige auch vor den Gästen, die vor allem auswärts in dieser Saison zu überzeugen wussten. „Hertha spielt eine sehr vernünftige Saison bisher, man darf sie nicht unterschätzen. Wir wissen, dass es nicht so einfach wird, wie es auf dem Papier aussieht.“

Das sieht auch Jérôme Boateng so, der einst in der Hertha-Jugend spielte und dessen Familie noch in Berlin lebt (eigener Bericht). „Bis jetzt machen sie es sehr gut, sie haben sich im Saisonverlauf gesteigert. Sie machen einen guten Eindruck“, lobte der 23-Jährige seinen Ex-Klub, betonte aber auch: „Wir spielen zuhause und wollen natürlich da anknüpfen, wo wir vor der Länderspielpause aufgehört haben.“

Konterstarke Berliner

Ein Wiedersehen wird es für die Bayern mit den drei ehemaligen FCB-Profis Andreas Ottl, Thomas Kraft und Christian Lell geben (eigener Bericht). „Es ist schön, drei alte Kollegen wiederzusehen“, meinte Kroos, der jedoch „keinen Vorteil“ für die Berliner durch die Ex-Münchner sieht. Vielmehr liege „die Gefahr bei uns, wenn wir irgendwie anfangen, uns zu sicher zu sein und Punkte zu verschenken.“

„Wir sind gewarnt“, meinte auch Trainer Jupp Heynckes vor dem Wiedersehen mit dem vierten Münchner bei den Berlinern, Trainer Markus Babbel, dem unter Heynckes einst den Sprung von der Jugend zu den Profis gelang. „Ich habe sehr großen Respekt vor der Leistung der Hertha. Sie spielen als Aufsteiger wider erwarten sehr gut, vor allem auswärts sind sie sehr konterstark“, weiß Heynckes um die Stärken der Gäste.

Lieber 2:1 als 0:0

„Sie haben gute Fußballer in ihren Reihen. Da ist schon Qualität da“, ergänzte Kroos und spielte vor allem auf die Offensive mit Adrian Ramos, Raffael und dem schnellen Änis Ben-Hatira an. Die Serie von nunmehr 1.018 Minuten ohne Gegentreffer soll nach Möglichkeit auch gegen Berlin ausgebaut werden, allerdings sei dies eher „eine Randnotiz“, wie Kroos betonte. „Wir wären zufriedener, wenn wir am Wochenende 2:1 gewinnen als 0:0. Damit können wir alle leben.“

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