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Drei Siege in Folge

FCB II legt Zwischenspurt ein, Jonker 'froh'

Montagvormittag, Säbener Straße. Eigentlich ein Pflichttermin für Andries Jonker, den Trainer des FC Bayern II. Spielanalyse, Training, ein leichtes Mittagessen mit seiner Mannschaft. Nicht so in dieser Woche: Nach drei Siegen in Folge in der Regionalliga Süd gönnte der holländischer Coach seinen kleinen Bayern einen freien Tag - und sich selbst ebenfalls. Zeit zum Durchschnaufen nach kräftezehrenden ersten Wochen.

1:0 in Hoffenheim, 3:0 gegen Wormatia Worms, 2:1 bei Hessen Kassel. Jonkers Talente haben einen beeindruckenden Zwischenspurt hingelegt. „Ich bin sehr froh über die jüngsten Ergebnisse. Das ist ein schönes Gefühl“, erklärte Jonker fcbayern.de hörbar erleichtert. Die Münchner haben sich etwas Luft verschafft und rangieren nach schwachem Saisonstart (sechs Punkte nach zehn Spielen) mittlerweile auf Platz 13 der Regionalliga Süd. Das Nachholspiel bei Greuther Fürth II (3. November) haben sie zudem noch in der Hinterhand.

Teilweise zu 'naiv'

Die Partie am vergangenen Wochenende bei Hessen Kassel war ein Spiegelbild der bisherigen Spielzeit, zeigte aber auch, dass die Bayern aus ihren teils „haarsträubenden Fehlern“ (Jonker) die richtigen Schlüsse gezogen haben. Der Sekundenzeiger hatte noch keine Umrundung geschafft, da lagen die Münchner bereits zurück: Torhüter Maximilian Riedmüller hatte ein Luftloch geschlagen, der gegnerische Angreifer musste nur noch einschieben. „Das war eine Frage der Konzentration“, sagte Jonker.

Individuelle Fehler - keine Seltenheit in dieser Saison. Immer wieder brachten sich die Bayern dadurch in schwierige Situationen und mussten frühen Rückständen hinterherlaufen. „Wir waren in der Vergangenheit oft zu naiv“, erklärte Jonker. Anders als in den ersten Partien dieser Spielzeit verloren die Bayern diesmal nicht ihr Konzept. „Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt und einfach weitergespielt“, analysierte der niederländische Chefcoach.

Jennings fällt lange aus

Der Lohn: Innenverteidiger Timothy van der Meulen per Kopf (16.) und Saer Sene (58.) mit einem Hacken-Zaubertor drehten die Partie zugunsten der in Unterzahl (Gelb-Rot gegen Max Dombrowka) spielenden Bayern. „Ich bin sehr zufrieden, wir nehmen die Punkte gerne mit“, sagte Jonker, der auf Grund der personellen Situation seiner Mannschaft derzeit nicht zu beneiden ist.

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