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'Wir sind gut in Schuss'

Neapel abgehakt, Hannover im Visier

Freizeit? Wenn man Jupp Heynckes danach fragt, winkt er immer ab. Für Freizeit habe er keine Zeit, pflegt er dann mit einem Lächeln zu sagen. Am Donnerstagabend allerdings hat Heynckes etwas getan, was viele Menschen am Abend machen: Er saß vor dem Fernseher. Aber nicht Das unglaubliche Quiz der Tiere, Alarm für Cobra 11 oder The Day after Tomorrow sah sich der 66-Jährige an, Heynckes schaute Fußball. Das Europa-League-Heimspiel von Hannover 96 gegen den FC Kopenhagen (2:2) wurde live übertragen. Und da konnte Heynckes nicht anders als reinschalten. Denn Hannover ist der nächste Bayern-Gegner am Sonntag (17.30 Uhr).

„Selbstverständlich habe ich mir das Spiel angeschaut“, berichtete der FCB-Coach am Freitag. Neue Erkenntnisse habe er allerdings nicht gewonnen. Grundtenor: „Hannover ist eine unbequeme Mannschaft.“ Trotzdem blickt Heynckes dem Spiel bei den Niedersachsen optimistisch entgegen: „Wir sind gut in Schuss, wir werden am Sonntag wieder 100 Prozent geben können. Deswegen sind wir zuversichtlich, dass wir gewinnen.“

Neapel aufgearbeitet

Nach dem freien Donnerstag hat Heynckes seine Spieler am Freitag wieder um sich versammelt. Die Analyse des Neapel-Spiels (1:1) vom vergangenen Dienstag stand auf dem Programm, besonders die Situation beim Gegentor. „Ich habe der Mannschaft genau gezeigt, wie die Viererkette nicht gut positioniert war, wie das Mittelfeld nicht richtig in den Räumen gestanden ist“, erzählte Heynckes. Auf dem Trainingsplatz wurde anschließend noch einmal am Defensivverhalten gefeilt.

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