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Heißer Herbst

FCB blickt auf erfolgreiche Wochen zurück

Fünf Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage, 21:6 Tore - der FC Bayern hat den heißen Herbst mit drei englischen Wochen hintereinander und sieben Spielen in 23 Tagen mehr als zufriedenstellend gestaltet. Mit fünf Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Borussia Dortmund geht der Rekordmeister als souveräner Tabellenführer in die Länderspielpause, im DFB-Pokal wurde das Achtelfinale erreicht, das auch in der Champions League zum Greifen nahe ist.

„Insgesamt ist es optimal gelaufen. Ich bin mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden“, zog Trainer Jupp Heynckes ein zufriedenes Fazit der letzten Wochen, in denen sein Team drei klare Siege gegen Hertha BSC (4:0), den FC Ingolstadt (6:0) und den 1. FC Nürnberg (4:0) sowie zwei knappe Erfolge gegen den SSC Neapel (3:2) und den FC Augsburg (2:1) feierte. Hinzu kommt das 1:1-Remis in Neapel sowie die ebenso unglückliche wie unnötige 1:2-Niederlage bei Hannover 96.

„Natürlich hätten wir am liebsten auch in Hannover noch gewonnen“, erklärte Philipp Lahm rückblickend. Insgesamt zeigte sich aber auch der Bayern-Kapitän überaus zufrieden mit den zurückliegenden drei Wochen, in denen der FCB „sehr viele sehr gute Spiele“ gezeigt habe. Da sei es auch „ganz normal, dass zwischendurch auch mal ein schlechteres kommt“, so Lahm weiter.

Ein gewisser Kräfteverschleiß aufgrund des dicht gedrängten Programms war in den letzten Spielen, insbesondere gegen Neapel und Augsburg, unverkennbar. „Es waren anstrengende Wochen“, erklärte Heynckes, der aber auch aus diesen beiden bis zum Schluss umkämpften Partien etwas Positives herausziehen konnte. Denn nicht immer könne seine Elf einen Galaauftritt nach dem anderen zeigen. „Auch solche Spiele wie in Augsburg muss man gewinnen“, sagte der 66 Jahre alte Fußballlehrer.

Heynckes in Sorge

Ein „bisschen besorgt“ zeigte sich Heynckes angesichts der zahlreichen Abstellungen in der Länderspielpause, gleich 13 Spieler des Rekordmeisters sind mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften im Einsatz (eigener Bericht). Er hoffe, dass „nicht jeder Spieler zwei Spiele macht und alle gesund zurückkommen“, sagte Heynckes im Hinblick auf die nächsten Wochen bis zur Winterpause. „Denn nach der Pause haben wir zwei ganz wichtige Spiele gegen Dortmund und Villarreal.“

Das weiß auch Lahm. „Wir haben alles in der eigenen Hand. Jetzt spielen wir zuhause gegen Dortmund und können den Vorsprung noch weiter ausbauen“, meinte der 27-Jährige. „Schon vor der Saison haben wir gesagt, dass Dortmund sicherlich der ärgste Konkurrent um die Meisterschaft ist. So wie es jetzt aussieht, ist das auch der Fall“, glaubt Lahm auch im weiteren Saisonverlauf auf einen Zweikampf mit dem Titelverteidiger.

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