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Müller trifft

Klasse DFB-Team lässt Holland keine Chance

Ein halbes Jahr vor der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine hat die deutsche Nationalmannschaft ihre Titelambitionen unterstrichen. Gegen Vize-Weltmeister Holland gewann das DFB-Team am Dienstagabend in Hamburg nach einem bärenstarken Auftritt mit 3:0 (2:0), beendete erstmals seit 2004 das Fußballjahr wieder mit einem Sieg und feierten den ersten Heimerfolg gegen die Niederlande seit 25 Jahren.

Der von den Gästen nie unter Kontrolle zu bekommende Thomas Müller stellte schon in der 15. Minute die Weichen auf Sieg für die in allen Belangen überlegenen Deutschen. Miroslav Klose hatte eine Kroos-Flanke perfekt auf Müller abgelegt, der aus zehn Metern sicher zum 1:0 traf. Wenig später erhöhte Klose (26.) selbst per Kopf nach einer Özil-Hereingabe. In der zweiten Halbzeit erzielte schließlich Mesut Özil (66.) nach feiner Kombination über Müller und Klose zum Endstand.

Müller: 'Wie aus einem Guss'

„Wir haben heute von Anfang an vieles richtig gemacht und ein frühes Tor geschossen, danach war es wie aus einem Guss“, sagte Müller nach dem Schlusspfiff. Kroos, der im Mittelfeld zusammen mit Sami Khedira eindrucksvoll die Fäden zog, meinte: „Wir haben ein engeres Spiel erwartet, aber es war eben ein Freundschaftsspiel. Wir haben ein Super-Jahr gespielt, aber das nächste ist noch wichtiger.“

Joachim Löw freute sich nach seinem 75. Spiel als Bundestrainer über „Spielfreude und Leichtigkeit“ seiner Mannschaft. „Das hat die Niederländer auch ein bisschen überfordert. Wir können zufrieden sein, nicht nur mit diesem Spiel, sondern mit dem ganzen Jahr.“

Löw vertraute im Prestigeduell gegen Holland auf fünf FCB-Profis in der Startformation und kehrte nach seinen Taktikexperimenten in der Ukraine vier Tage zuvor zum bewährten 4-2-3-1-System zurück. Manuel Neuer erlebte im Tor einen ruhigen Abend. In der Abwehr verteidigten Holger Badstuber (bis zur Halbzeit) und Jérôme Boateng (bis zur 65. Minute). Kroos (bis zur 82. Minute) und Müller agierten im Mittelfeld. Mario Gomez saß 90 Minute auf der Bank. Der geschonte Kapitän Philipp Lahm und der verletzte Bastian Schweinsteiger hatten gar nicht zum Aufgebot gezählt.

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