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Tymo gegen Alaba

Olic und Pranjic lösen EM-Ticket

Ivica Olic und Danijel Pranjic haben es geschafft. Ein 0:0 im Playoff-Rückspiel gegen die Türkei reichte dem kroatischen FCB-Duo, um das Ticket für die Europameisterschaft im kommenden Jahr endgültig zu lösen. Das Hinspiel vier Tage zuvor in Istanbul hatte Kroatien mit 3:0 gewonnen.

In Zagreb gehörten sowohl Olic, der nach 61 Minuten ausgewechselt wurde, als auch Pranjic zur Startformation der Kroaten, die einen fast ungefährdeten Erfolg feierten. Die Türken, bei denen Ex-Bayer Hamit Altintop einer von nur drei Spielern war, die auch im Hinspiel von Beginn an aufgelaufen waren, begannen gut und verzeichneten durch Selcuk Sahin schon in der fünften Minute einen Pfostentreffer. Viel mehr ließen die abgeklärten Gastgeber aber nicht mehr zu.

Kroatien hatte alles im Griff und war mit gefährlichen Kontern dem 1:0 näher als die Türkei. Torhüter Sinan Bolat bewahrte seine Mannschaft gegen Olic (20.), Luka Modric (28.) und Ivan Rakitic (77.) vor dem Rückstand. Mario Mandzukic verzog aus aussichtsreicher Position (36.). Auf der Gegenseite war ein Fernschuss Altintops (65.) die einzige noch nennenswerte Gelegenheit. Am Ende buchte Kroatien hochverdient eines der letzten EM-Tickets.

Tymo gewinnt Duell mit Alaba

Jeweils 90 Minuten im Einsatz für ihre Heimatländer waren am Dienstagabend Anatoliy Tymoshchuk und David Alaba. Die beiden FCB-Profis trafen im ukrainischen Lwiw in einem Freundschaftsspiel aufeinander, das die Gastgeber in der Nachspielzeit etwas glücklich für sich entschieden. In der ersten Partie von Österreichs neuem Nationalcoach Marcel Koller waren die Gäste nämlich die deutlich druckvollere Mannschaft.

Die Ukraine überzeugte aber wie schon vier Tage zuvor gegen Deutschland mit einer kompakten Defensive und eiskalter Chancenverwertung. Artem Milevskiy (18.) brachte den EM-Co-Gastgeber in Führung. Ein Eigentor von Oleksandr Kucher (71.) sorgte für den verdienten Ausgleich für Österreich. Kurz darauf sah Kucher Gelb-Rot (81.) und die Gäste drängten auf den Siegtreffer. Unter anderem Alaba (83.) hatte aber kein Schussglück. Anders die Ukrainer, für die in der Nachspielzeit (90.+2) Marko Devic den 2:1 (1:0)-Erfolg perfekt machte.

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