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Exklusiv-Interview

Robben: '2012 will ich richtig angreifen'

Er ist wieder da! 76 Minuten gegen Villarreal, 72 Minuten gegen Dortmund - innerhalb von vier Tagen ist der lange verletzte Arjen Robben von 0 auf 100 durchgestartet. Moment! Bei 100 Prozent kann er natürlich noch nicht sein. „Arjen braucht noch Spielpraxis“, bremste Jupp Heynckes die Erwartungen an seinen holländischen Turbodribbler.

Gegen Villarreal attestierte der FCB-Chefcoach seinem Flügelflitzer eine Steigerung gegenüber dem Dortmund-Spiel. „Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt, hatte viel mehr Ballkontakte. Das war aus meiner Sicht prima“, sagte Heynckes. Uli Hoeneß ist überzeugt: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder der Alte ist.“ Und wie sieht Robben selbst seine Situation? Wie zufrieden ist er mit seinem Comeback? Wie nah dran an seiner Bestform fühlt er sich nach quasi drei Monaten Verletzungspause? fcbayern.de hat beim 27-Jährigen nachgefragt.

Das Interview mit Arjen Robben:

fcbayern.de: Arjen, Du hast jetzt innerhalb von vier Tagen zweimal mehr als 70 Minuten gespielt. Wie geht es Dir heute?
Robben: „Ich spüre körperlich kaum eine Reaktion, das ist gut. Als ich vor sieben, acht Wochen schon einmal zurückgekehrt bin, war das ganz anders. Jetzt sieht es gut aus. Ich muss jetzt mein Aufbauprogramm fortsetzen, um fitter zu werden. Sowohl im physischen als auch im fußballerischen Bereich. Alles muss besser werden und das wird es auch. Gestern gegen Villarreal habe ich wieder einen Schritt nach vorne gemacht. So muss es weitergehen, bis ich wieder mein normales Niveau erreiche.“

fcbayern.de: Wie groß ist Deine Erleichterung, dass Du kaum eine Reaktion spürst?
Robben: „Natürlich groß. Es war die schlimmste Verletzung in meiner Karriere, zusammen mit der von letzter Saison (Wegen eines Muskelrisses im Oberschenkel fiel Robben die gesamte Hinrunde aus, d. Red.). Es war viel Unsicherheit dabei. Ich hatte zwei, drei Monate konstant Schmerzen. Mal ging es besser, mal wieder schlechter - das war nicht schön. Wir haben alle Behandlungen versucht, die es gibt. Ich bin an den Leisten operiert worden. Einen Muskelfaserriss zu haben, ist besser. Da weißt du, dass du in zwei, drei Wochen wieder zurück bist.“

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