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Hopfner im Interview

'Wir haben wieder einen Gewinn erwirtschaftet'

Trotz einer sportlich nicht zufriedenstellenden Saison 2010/11, der Finanz- und Euro-Krise hat der FC Bayern das vergangene Geschäftsjahr wirtschaftlich mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Mit 328,5 Millionen Euro erwirtschaftete der deutsche Rekordmeister den „zweithöchsten Umsatz, den wir jemals ausweisen konnten“, erklärte Karl Hopfner im Interview mit fcbayern.de.

Für den FCB war es bereits das 19. Mal in Folge, dass er profitabel arbeitete. Und auch für das laufende Geschäftsjahr ist der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des FCB „zuversichtlich“, dass bei entsprechendem sportlichem Erfolg der Profi-Mannschaft wieder ein positives Ergebnis erzielt werden kann.

Das Interview mit Karl Hopfner:

fcbayern.de: Was alle bei einer Jahreshauptversammlung wohl am meisten interessiert, sind immer Umsatz und Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres. Wie lauten diese?
Karl Hopfner: „Der konsolidierte Konzernumsatz der FC Bayern München AG beträgt 328,5 Millionen Euro. Das ist der zweithöchste Umsatz, den wir jemals ausweisen konnten. Das operative Ergebnis (EBITDA) betrug 62,3 Millionen Euro und der Gewinn nach Steuern wurde mit 1,3 Millionen Euro ausgewiesen.“

fcbayern.de: Tolle Zahlen! Wie beurteilen Sie diese?
Hopfner: „Dieses Ergebnis wurde trotz schwieriger Voraussetzungen erzielt. Ich erinnere daran, dass wir in der vergangenen Saison keine zählbaren sportlichen Erfolge hatten, dazu kommt die Finanz- und Euro-Krise . Dennoch haben wir wieder einen Gewinn erwirtschaftet. Und die Auflagen der UEFA für das Financial Fairplay haben wir damit mehr als erfüllt.“

fcbayern.de: Was sind die Haupteinflussfaktoren für Umsatz und Gewinn?
Hopfner: „Es gibt einen Haupteinflussfaktor, und das ist der sportliche Erfolg der Mannschaft. Der sportliche Erfolg führt immer auch zu wirtschaftlichem Erfolg.“

fcbayern.de: Zum Abschluss noch ein Ausblick: Wie beurteilen Sie die Entwicklung in der laufenden Saison? Werden wir uns in einem Jahr über ähnlich positive Ergebnisse freuen können?
Hopfner: „Durch die Transfers zu Beginn der Saison ist nachträglich für das laufende Jahr eine höhere Abschreibung auf Transferentschädigungen vorzunehmen. Als Dritter der letztjährigen Bundesliga-Abschlusstabelle partizipieren wir an den Einnahmen aus dem Marketing-Pool der UEFA Champions League in dieser Saison nur mit 15 Prozent. Als Meister-Teilnehmer wie im letzten Jahr war unser Anteil 50 Prozent. Trotzdem - und da bin ich sehr zuversichtlich - wird es unserer Mannschaft gelingen, entsprechende Erfolge in der Champions League, in der Bundesliga, und im DFB-Pokal zu erreichen, damit wir auch in der laufenden Saison wieder ein positives Ergebnis erzielen werden.“

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