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'Alles ist möglich'

Bochum gerüstet für den FC Bayern

Der VfL Bochum hat die Generalprobe für das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den FC Bayern am kommenden Dienstag (19 Uhr) gewonnen. Am Samstag gewann der Revierclub beim FSV Frankfurt mit 2:0 (2:0) und kletterte in der Tabelle der 2. Liga auf den neunten Rang. Am Sonntag kann der VfL aber noch von zwei Teams überholt werden.

Ex-Bayer Björn Kopplin (20. Minute) und Stürmer Chong Tese (22.) brachten die Bochumer vor 3.500 Zuschauern in Frankfurt mit einem Doppelschlag früh auf die Siegerstraße. Diese Führung ließ sich das Team von Trainer Andreas Bergmann nicht mehr nehmen. In der zweiten Halbzeit hätte der VfL das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können, doch Takashi Inui (53.), Christoph Dabrowski (62.) und Giovanni Federico (88.) ließen beste Möglichkeiten ungenutzt.

„Wir haben in der ersten Halbzeit kompakt und gut gestanden. In der 2. Halbzeit hätten wir dann das dritte Tor machen müssen“, bilanzierte Bergmann nach dem Schlusspfiff. „Ich bin zufrieden, denn die Mannschaft hat insgesamt gezeigt, dass sie nicht an das Pokalspiel gegen Bayern gedacht hat, auf das man permanent angesprochen wird. Jetzt können wir uns wirklich darauf freuen und vorbereiten.“

Klettertour mit Bergmann

Bergmann hatte Bochum Mitte September auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen und mit 20 Punkten in zwölf Spielen ins gesicherte Mittelfeld geführt. Aktuell ist der Revierclub seit drei Spielen unbesiegt, vor einer Woche lieferte er beim 1:1 gegen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf seine beste Saisonleistung ab.

Mit dem Sieg in Frankfurt habe die Mannschaft „weiter Selbstvertrauen und Stabilität“ gewonnen, meinte VfL-Kapitän Dabrowski. Das Duell mit dem FC Bayern sei nun „noch ein großes Highlight zum Jahresabschluss. Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass jeder an seine Grenzen gehen wird.“ Bochum glaubt also an seine Chance gegen den Herbstmeister der Bundesliga. Andreas Luthe, laut kicker notenbester Zweitliga-Keeper dieser Saison, sagte: „Im Pokal ist alles möglich, das ist ja das Schöne beim Fußball, sonst müsste man sich das Spiel gar nicht anschauen.“

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