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Dank Heynckes

'FC Bayern in allerbester Verfassung'

369 Bundesliga-Partien als Spieler, 591 als Trainer. Es gibt wohl nichts, was Jupp Heynckes mit seinen 66 Jahren im Profifußball noch nicht erlebt hat. Medienkritik, unzufriedene Spieler, Skandale. Nichts bringt ihn mehr aus der Ruhe. Eine Charaktereigenschaft, die perfekt zum FC Bayern passt - wie die erfolgreiche Vorrunde 2011/12 bestätigte. Präsident Uli Hoeneß: „Der FC Bayern ist aktuell in allerbester Verfassung. Und hauptverantwortlich dafür ist der Trainer.“

Ein Trainer, der bereits zum dritten Mal beim deutschen Rekordmeister das Zepter an der Seitenlinie schwingt. Der FC Bayern und Heynckes, das passte eigentlich immer: In seiner ersten Amtszeit von 1987 bis Oktober 1991 holte der gebürtige Mönchengladbacher zwei Mal (1989, 1990) die Deutsche Meisterschaft nach München. 2009, als Heynckes als Interimstrainer für den entlassenen Jürgen Klinsmann einsprang, führte er den FCB in den letzten fünf Partien noch auf Platz zwei und sicherte somit die direkte Champions-League-Qualifikation.

Lob von allen Seiten

Auch diesmal gibt es mit Heynckes „fast gar keine Reibungsverluste“, wie Hoeneß zuletzt analysierte. Herbstmeister, Champions-League-Achtelfinalist, DFB-Pokalviertelfinalist. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison könnten nach der Vorrunde besser nicht sein. „Wir sind mit Jupp extrem zufrieden und sehr glücklich“, erklärte Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, im Interview mit FCB.tv.

Lob für den ältesten aller aktuellen Bundesliga-Trainer - egal, wohin man hört. Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger sagte gegenüber fcbayern.de: „Jupp behält immer Ruhe, Übersicht. Zudem besitzt er eine extrem hohe Fachkompetenz und kann sich sehr gut in Spieler hineinversetzen.“ Das „Rund-um-Paket-Heynckes“ sei sehr gut und komme bei der Mannschaft hervorragend an, so der Nationalspieler weiter. Teamkollege Toni Kroos meinte: „Jupp findet einen sehr guten Draht zur Mannschaft. Er weiß, wann er jemanden loben muss und wann er anziehen muss.“

Fußball-Feste zu Saisonbeginn, 'Delle' im November

Fast ausschließlich positive Worte findet Heynckes, wenn er selbst auf das letzte Halbjahr zurückblickt. „Außergewöhnlich guten Fußball“ habe sein Team über weite Strecken der Vorrunde gespielt, gar zelebriert. Von August bis Oktober war der deutsche Rekordmeister in zwölf Pflichtspielen in Serie ohne Gegentreffer geblieben - Vereinsrekord! In Liga und Champions League feierte der FC Bayern in der Allianz Arena regelmäßig Fußball-Feste.

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