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Halbzeitbilanz beim FCB II

'Riesige Entwicklung' nach Holperstart

Zum Abschluss also ein Unentschieden. 2:2 gegen Waldhof Mannheim, trotz 2:0-Führung - irgendwie spiegelbildlich für die erste Saisonhälfte des FC Bayern II. Denn es wäre mehr drin gewesen für die kleinen Bayern in ihrer ersten Viertliga-Halbserie seit 38 Jahren. 24 Punkte und 30:34 Toren bedeuten Platz zwölf zur Winterpause. „Aber wichtig ist, dass sich die Mannschaft entwickelt“, betonte Andries Jonker. Und das tut sie. „Am Anfang hatten die Gegner Respekt vor uns wegen unseres Namens, am Ende wegen unseres Spiels. Das ist das Positive, was wir mit in die Winterpause nehmen“, sagte der Chefcoach.

Den Respekt, den sich die kleinen Bayern im Laufe der letzten Monate erspielt haben, sah man auch am Montagabend im nass-kalten Grünwalder Stadion. „Die Gegner freuen sich riesig über ein Unentschieden gegen uns. Auch Mannheim“, sagte Jonker, „die haben nach dem 2:2 nicht weiter Druck gemacht, sondern sich zurückgezogen. Sie waren zufrieden mit einem Punkt.“ Und das obwohl die Gäste in Überzahl spielten, nachdem Cüneyt Köz die gelb-rote Karte gesehen hatte (64.).

'Wir hatten drei Punkte im Sack'

„Eine dumme Aktion“ sei das gewesen, ärgerte sich Jonker über diesen Platzverweis wegen Ballwegschlagens, hatte aber auch Verständnis für seinen 19-jährigen Innenverteidiger: „Das war einfach in der Emotion.“ Die Gäste, die der FCB II bis dahin gut im Griff gehabt hatte, nutzten den Blackout mit der darauffolgenden Unordnung humorlos zu zwei Treffern und glichen die 2:0-Führung der Bayern aus. „Das ist ärgerlich. Wir hatten die drei Punkte eigentlich schon im Sack“, meinte Jonker, der nach den Treffern von Dennis Chessa (43.) und Profi-Leihgabe Nils Petersen (61.) fest von einem Sieg seiner Elf ausgegangen war.

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