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Zahlen & Fakten

Starker FCB in vielen Statistiken führend

Die Tabelle lügt nicht. Diese althergebrachte Fußballweisheit trifft zur Halbzeit der laufenden Bundesligasaison auch auf den FC Bayern zu. Mit drei Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Borussia Dortmund hat der deutsche Rekordmeister die erste Halbserie abgeschlossen und sich damit zum insgesamt 17. Mal die inoffizielle Herbstmeisterschaft gesichert. Ein gutes Omen für den FCB , der zuvor in 14 von 16 Fällen auch am Saisonende ganz oben stand.

Ein Blick auf die Statistik belegt, dass die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes nicht nur dank der meisten Punkte (37) verdient an der Tabellenspitze steht. Auch in vielen anderen Statistiken ist der FC Bayern spitze. fcbayern.de hat die wichtigsten Zahlen und Fakten der Hinrunde zusammengefasst.

Meiste Siege, meiste Tore

Mit 12 Siegen hat der FC Bayern die meisten Dreier auf seinem Konto. Bemerkenswert dabei: als einziger Bundesligist gab der FCB nach einer Führung keinen Zähler mehr ab. Das führte dazu, dass die Münchner in der Vorrunde 13 Mal an der Tabellenspitze standen. Insgesamt stand der FCB schon 590 Mal auf Platz eins, das ist natürlich einsamer Bundesliga-Rekord.

43 Treffer erzielten die Bayern in den ersten 17 Ligaspielen und stellen damit den stärksten Angriff aller 18 Teams. Auf der anderen Seite stehen lediglich zehn Gegentore zu Buche, auch ist der Bestwert in der Liga. Mit einer Differenz von +33 stellten die Münchner einen neuen Torrekord auf. Kein Team hatte in der Bundesliga-Geschichte nach der Hinrunde bislang ein besseres Torverhältnis.

Zehn Mal ohne Gegentor

Auch in Sachen Ballbesitz und -kontrolle war der FC Bayern eine Klasse für sich: 67 Prozent betrug der durchschnittliche Ballbesitz pro Spiel. Mit 13 Prozent haben die Münchner zudem die geringste Fehlpassquote aller Bundesligisten. Bastian Schweinsteiger, der wegen einer Schulterverletzung nur elf Partien bestritt, war im Schnitt über 98-mal pro Spiel am Ball - Höchstwert in der Bundesliga vor Philipp Lahm (97), der mit 1.648 Liga weit die meisten Ballkontakte hatte.

Auf Rang zwei in dieser Statistik folgt übrigens Holger Badstuber (1.378), der mit 66,7 Prozent Bayerns bester Zweikämpfer ist. Auch ein Grund dafür, dass die Münchner die beste Defensive der Liga stellen, nicht nur in Sachen Gegentore. Zehn Mal spielten die Bayern zu Null, das ist ebenso ein Bestwert wie die lediglich 40 Torschüsse (im Durchschnitt 2,4 pro Spiel), die der FCB in der Hinrunde seinen Gegnern gestattete.

Gomez, Van Buyten, Ribéry

In Mario Gomez stellen die Münchner den treffsichersten Angreifer. 16 Mal hat der Torschützenkönig der vergangenen Saison bereits getroffen und ist damit auf dem besten Wege, seinen Titel zu verteidigen. In der Champions League traf Gomez auch schon sechs Mal und liegt damit gleichauf mit Lionel Messi auf Platz eins. Mit Daniel van Buyten (4 Tore) stellen die Bayern zudem den torgefährlichsten Abwehrspieler der Liga.

Franck Ribéry spielt die beste Halbserie seit er in München ist (fcbayern.de berichtete). Noch nie hatte der Franzose nach 17 Spieltagen so viele Tore auf dem Konto wie in dieser Saison: acht Mal traf Ribéry bislang ins Schwarze. Mit neun Torvorlagen ist der 28-Jährieg der Top-Vorbereiter der Liga, häufiger als jeder andere Bundesligaspieler suchte er das Dribbling (153 Mal), kein FCB-Profi bestritt mehr Zweikämpfe in der Liga (294).

Nur die Punkte zählen

Weitere Statistiken, in den der FCB vorne liegt? Bitte sehr: Die meisten Elfmeter in der Hinrunde (6), die meisten Tore außerhalb des Strafraums (7), die meisten Tore in der Anfangsviertelstunde (8) und in der Schlussviertelstunde (9, wie Werder Bremen), die wenigsten Gegentore in der Schlussviertelstunde (0), die meisten und die wenigsten Tore nach Standardsituationen (13/3), die wenigsten Gegentore in der ersten Halbzeit (3), die meisten Eckbälle (98, wie der VfL Wolfsburg).

Doch alle diese Zahlen sind nur eine schöne Randnotiz. Denn am Ende entscheiden nicht irgendwelche Statistiken über Ballbesitz, Fehlpassquoten oder Eckbälle darüber, wer Deutscher Meister wird, sondern wer die meisten Punkte auf dem Konto hat. Die Tabelle lügt nicht. Das weiß auch der FC Bayern auf dem Weg zum hoffentlich 23. Titelgewinn.

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