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Nach Twitter-Meldung

Breno entschuldigt sich

Der Brasilianer Breno hat sich nach seinen Unmutsäußerungen, die er am Sonntag per Twitter verbreitet hatte, bei Trainer Jupp Heynckes und der Mannschaft entschuldigt. Dies bestätigte der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Dienstagmittag: „Es hat heute ein Gespräch zwischen Jupp Heynckes und Breno stattgefunden. Dabei hat Breno zugegeben, dass die Meldung von ihm getwittert wurde. Er hat sich entschuldigt.“

Der Innenverteidiger des FC Bayern hatte sich im Internet darüber beschwert, dass er am Wochenende in einem Freundschaftsspiel der zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen war und nicht für das Testspiel der Profis in Erfurt berücksichtigt worden war. „Er sollte das in Zukunft vielleicht lassen. Ich würde ihm die leichtgelbe Karte zeigen“, fuhr Rummenigge fort.

Dabei, so Rummenigge, würde man es belassen. Weitere Konsequenzen hat Breno demnach nicht zu befürchten: „Wir werden ihn trotz dieser mehr als überflüssigen Twitter-Meldung weiter unterstützen.“ Breno habe wohl in diesem Fall „etwas missverstanden“. Denn Trainer Heynckes ließ den Brasilianer bewusst bei der zweiten Mannschaft ran, um ihm kontinuierliche Spielpraxis zu ermöglichen. Im Testspiel der Profis in Erfurt wäre Breno nicht 90 Minuten zum Einsatz gekommen.

„Breno benötigt einfach viel Spielpraxis. Der Trainer ist mit seiner Entwicklung sehr zufrieden. Er hat sehr gut trainiert, sein Gewicht und seine Motivation sind perfekt. Es stimmt eigentlich alles“, sagte Rummenigge. Umso überraschender kamen nun die Unmutsäußerungen des 22-Jährigen, der lediglich am Vormittagstraining teilnahm und aufgrund von Grippesymptomen die zweite Einheit am Nachmittag verpasste.

„Speziell Breno kann weder dem Klub noch dem Trainer einen Vorwurf machen. Wir haben alles für ihn getan in letzter Zeit“, betonte Rummenigge. Bayerns Vorstandschef wies zudem generell darauf hin, dass Spieler mit ihren Äußerungen in persönlichen Twitter- oder Facebook-Accounts „sehr verantwortungsvoll“ umgehen sollten.

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