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Trainingsarbeit

'Haben einen guten Schritt nach vorne gemacht'

Tempo im Spielaufbau, Verhalten bei gegnerischem Pressing, selbst den Gegner pressen, Passspiel, Freistöße und, und, und - im Training des FC Bayern wurde auch am Mittwoch hart gearbeitet. Denn nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Mönchengladbach brennen die Bayern auf Wiedergutmachung. „Wir müssen das zweite Spiel gewinnen, dann sieht die Sache wieder viel besser aus“, meinte Mario Gomez drei Tage vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg. Spätestens jetzt müsse man nach der guten Vorbereitung „Taten folgen lassen“.

„Diese Woche haben wir sehr gut trainiert. Ich bin mir sicher, dass wir einen guten Schritt nach vorne gemacht haben“, ist Holger Badstuber vor dem Duell mit den Wölfen „sehr guter Dinge“. Besonders am Defensivverhalten hat Jupp Heynckes in den letzten Tagen gefeilt, denn dort habe die Mannschaft in den letzten Spielen „geschlampt“, wie Badstuber eingestand.

Man müsse wieder so spielen wie während der Zu-null-Serie in der Hinrunde, forderte der Innenverteidiger. „Da haben wir eine gesamte Geschlossenheit auf dem Platz gezeigt. Jeder hat dem anderen geholfen, die Abstände haben gestimmt. Wir wissen alle, dass uns das stark gemacht hat. Am Samstag wollen wir das wieder zeigen.“

„Viel Kommunikation“ und „sehr hohe Aggressivität in allen Bereichen, nicht nur in der Abwehr“ seien der Schlüssel zum Erfolg, meinte Badstuber. „Dann kommt der Gegner fast nicht vor unser Tor.“ Dass der 23-Jährige nach der Verletzung von Daniel van Buyten gegen Wolfsburg einen neuen Partner in der Innenverteidigung haben wird, sei für ihn „keine große Umstellung“. Jérôme Boateng gilt als erster Anwärter auf den freien Posten. Und mit dem hat Badstuber im Laufe der Saison schon mehrere Male zusammengespielt.

„Es darf uns nicht passieren, dass wir so gnadenlos ausgekontert werden“, forderte auch Mario Gomez, dem Gegner anders als am letzten Wochenende keine Lücken zu lassen. Und falls doch ein Gegentor fällt, müsse man besser reagieren als in Gladbach. „Nach dem 0:1-Rückstand haben wir uns schlecht angestellt“, sagte Gomez, „wir haben zu systematisch in unserem Schema gespielt. Da müssen wir variabler sein.“ Auch daran können die Bayern am Donnerstag und Freitag noch arbeiten.

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