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Wie in der Vorrunde

Nerlinger erwartet 'sportliche Antwort'

Am Sonntag hatten die Bayern frei. Zumindest trainingsfrei. Denn in den Köpfen hat die FCB-Profis die Niederlage in Mönchengladbach vom vergangenen Freitag sicherlich noch beschäftigt. „Wir sind noch nicht, wo wir sein müssen“, hatte Arjen Robben nach dem Schlusspfiff im Borussia-Park festgestellt. Auch Bastian Schweinsteiger sagte: „Wir haben gesehen, dass wir noch etwas tun müssen.“

Ab Montagnachmittag (15 Uhr) werden die Münchner daran arbeiten, dass am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Wolfsburg der Sieger FC Bayern heißt. Wo sie den Hebel ansetzen müssen, zeigt ein Blick in die Statistik des Gladbach-Spiels: Trotz erdrückender Dominanz (64 Prozent Ballbesitz) und unzähliger Angriffe (18:9 Schüsse, 24:2 Flanken, 8:4 Ecken) reichte es nur zu einem Tor. Die Bilanz von nur 43 Prozent gewonnener Zweikämpfe lässt darauf schließen, dass es an Aggressivität, Durchsetzungsvermögen und Entschlossenheit mangelte.

„Wir werden das Spiel analysieren und uns davon nicht aus der Bahn werfen lassen. Wir sind nach wie vor Erster“, betonte Toni Kroos, der sicher ist: „Wir werden nächste Woche eine Reaktion zeigen und unser Heimspiel gewinnen.“ Das glaubt auch Manuel Neuer: „Ich bin überzeugt, dass wir da anders auftreten.“

Selbstkritisch, besonnen und heiß auf Wiedergutmachung, so präsentieren sich die Bayern also nach dem Gladbach-Spiel. Auch nach dem verpatzten Start der Hinrunde hatten sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Ich kann mich genau an die Debatten erinnern, die nach dem ersten Spieltag der Vorrunde losgegangen sind. Da wurde auch jegliche Sau durchs Dorf getrieben - das wird jetzt wieder passieren“, sagte Christian Nerlinger, der überzeugt ist: „Wir werden die sportliche Antwort genauso wie in der Vorrunde geben.“

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