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'Ich bin unendlich dankbar'

Basel-Coach Vogel: Es begann beim FC Bayern...

Die Liste derer, die es geschafft haben, ist lang. Toni Kroos, Thomas Müller, Holger Badstuber, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mats Hummels, Owen Hargreaves, Markus Babbel, Christian Nerlinger, Klaus Augenthaler - um nur einige zu nennen, denen aus der Nachwuchsabteilung des FC Bayern der Sprung zu den Profis gelang. Es gibt noch viele, viele mehr. In dieser Saison verzeichnet die Nachwuchs-Schmiede des Rekordmeister aber ein Novum: Erstmals hat es nicht ein Spieler, sondern ein Trainer aus dem junior team zu den Profis geschafft. Am Mittwoch tritt er mit dem FC Basel in der Champions League gegen den FC Bayern an: Heiko Vogel.

„Es ist schon eine Überraschung, wenn einer, der aus der Jugendarbeit kommt, bei so einem erfolgreichen Verein wie dem FC Basel Cheftrainer wird. Das kann nur passieren, wenn er wirklich Qualität besitzt“, sagte Werner Kern fcbayern.de. Kern ist der Leiter des junior teams beim deutschen Rekordmeister und hat als einer der Ersten Vogels Qualitäten kennen gelernt.

1998 hat Kern den gebürtigen Pfälzer, der nach eigener Aussage „schon immer Bayern-Fan“ war, eingestellt. Vogels eigene Spielerkarriere hatte mit 22 Jahren verletzungsbedingt in der Regionalliga geendet. Danach studierte er an der TU München Sportwissenschaft. „Heiko wurde mir empfohlen. Nach einem Gespräch mit ihm war ich überzeugt, dass er ein guter Mann ist“, sagte Kern. Vogel begann in der U10 und betreute in den kommenden neun Jahren auch die U13, die U15 und die U17 des FC Bayern.

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