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FCB gegen FCB

Die letzten Infos vor dem Spiel

Der Countdown läuft. Um 20.45 Uhr wird im St. Jakob-Park das größte Spiel in der Vereinsgeschichte des FC Basel angepfiffen. FCB gegen FCB. Die Vorfreude in der Stadt am Rheinknie ist riesig. fcbayern.de hat die letzten Infos aus Basel. Was erwartet den deutschen Rekordmeister am Abend? Wie ist die Stimmung beim Gegner? Und wie geht Bald-Bayer Xherdan Shaqiri in diese für ihn ganz besondere Partie?

Die letzten Infos:

Xherdan Shaqiri:
„Shaq, hau sie weg!“, so titelt die Schweizer Boulevard-Zeitung Blick am Mittwoch - keine Frage: Auf dem Zauberzwerg und Kraftwürfel genannten künftigen FCB-Profi ruhen die Hoffnungen der Basler. „Wir brauchen ein perfektes Spiel wie gegen Manchester“, sagte der 20-Jährige, der auf der Abschlusspressekonferenz des FC Basel konzentriert und unaufgeregt die Fragen der Journalisten beantwortet. „Wir müssen bis zum Schluss alles geben, nicht nur 90, sondern 95 Minuten“, forderte er.

Er selbst dürfte alles andere als gehemmt gegen seinen künftigen Arbeitgeber auflaufen, davon ist Jupp Heynckes überzeugt. „So wie ich ihn kenne, wird er versuchen, gegen uns richtig gut zu spielen“, sagte der FCB-Chefcoach und erzählte von einem Telefonat mit dem Noch-Basler: „Er hat gesagt, ich soll Verständnis dafür haben, wenn er ein Törchen macht. Ich habe ihm gesagt: Das werden wir schon verhindern.“

Shaqiri selbst kündigte an: „Ich würde mich bestimmt nicht scheuen, das entscheidende Tor zu schießen.“ Und auch Basels Trainer Heiko Vogel betonte: „Für mich steht außer Frage, dass er in beiden Spielen alles für uns gibt. Dafür ist sein Charakter zu geradlinig, dafür ist er zu besessen vom Fußball.“

Stimmung:
Wenn schon das Hotel-Personal der Stadt deutsche Gäste auf das Spiel am Abend anspricht, dann kann das nur eins bedeuten: Basel ist im Bayern-Fieber. „Alle freuen sich auf das Spiel. Nicht nur die Mannschaft, sondern die ganze Stadt, die ganze Region“, sagte Shaqiri.

„Es handelt sich um ein Achtelfinale in der Champions League. Das hat es in der Schweiz noch nie gegeben“, wies Kapitän Marco Streller auf den historischen Charakter der Partie hin. Und das soll die Mannschaft beflügeln, nicht hemmen. „Die Freude bei uns ist größer als der Druck“, meinte Torhüter Yann Sommer. Trainer Vogel berichtete, dass sein Team „mit der nötigen Gelassenheit und dem klaren Fokus, mit hoher Konzentration und präziser Qualität“ in die Partie gehen werde.

Personal:
Beim FC Bayern fehlen nach wie vor die verletzten Bastian Schweinsteiger, Daniel van Buyten, Diego Contento und Breno. Aber auch auf Basler Seite gibt es Ausfälle. Scott Chipperfield, Kay Voser und Gilles Yapi sind verletzt, Genséric Kusunga ist krank. Dafür kehrt Außenverteidiger Philipp Degen, einst bei Borussia Dortmund aktiv (2005-08), nach auskurierter Oberschenkelverletzung in den Kader zurück. Die Schweizer Medien rechnen mit folgender Aufstellung des FC Basel:
Sommer - Steinhöfer, Abraham, Dragovic, Park - Huggel, Xhaka - Shaqiri, Stocker (Fabian Frei) - Streller, Alex Frei

Wetter:
Sonne, Sonne, Sonne - so präsentiert sich Basel am Mittwoch. Bis zu plus acht Grad sind vorhergesagt. Abends im Stadion werden die Temperaturen aber wieder unter den Gefrierpunkt sinken.

Stadion:
Mit 36.000 Zuschauern ist der St. Jakob-Park ausverkauft. Den FC Bayern werden vor Ort rund 1.800 Fans unterstützen. Übrigens: Das Basler Stadion, liebevoll Joggeli genannt, wurde vom gleichen Architekten-Duo (Jacques Herzog und Pierre de Meuron) entworfen wie die Münchner Allianz Arena und verfügt zum Teil ebenfalls über eine leuchtende Fassade.

Wiedersehen:
Xherdan Shaqiri ist ab kommenden Sommer ein Bayer, Heiko Vogels Trainerkarriere begann beim FC Bayern und auch Außenverteidiger Markus Steinhöfer trug früher das Bayern-Trikot. Der inzwischen 25-Jährige stammt aus der Jugendabteilung des deutschen Rekordmeisters und bestritt 57 Spiele für den FC Bayern II.

Ein Wiedersehen gibt es auch für Mario Gomez und Philipp Lahm, die auf ihren ehemaligen Stuttgarter Teamkollegen Marco Streller treffen. „Mit Strelli verbindet mich eine Freundschaft. Er ist ein sehr freundlicher und netter Mensch. Ich hoffe, dass er auch am Mittwochabend freundlich sein wird und nicht so groß auftrumpft wie zuletzt“, sagte der FCB-Torjäger.

Und auch David Alaba trifft einen alten Bekannten: Basels Innenverteidiger Aleksandar Dragovic kennt er aus gemeinsamen Zeiten in der Jugend von Austria Wien, beide spielen auch für die österreichische Nationalmannschaft. „Er ist einer meiner besten Freunde und kennen uns schon fast zehn Jahre“, verriet Dragovic vor dem Spiel.

Doch die Wiedersehensfreude wird für Alaba, Gomez & Co. am Abend auf dem Platz keine Rolle spielen: „Ich bin nicht hier, um Freunde zu treffen“, betonte Gomez, „sondern um mit dem FC Bayern eine gute Ausgangslage für den Einzug in das Champions-League-Viertelfinale zu schaffen.“

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