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Stimmen zum Spiel

'Es war viel mehr drin'

1:1 nach 0:1. Der FC Bayern tritt zumindest mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise aus Hamburg an. „Ich bin mit dem Engagement, der Einstellung und der Konzentration zufrieden“, sagte Cheftrainer Jupp Heynckes nach dem umkämpften Nord-Süd-Gipfel. Das Ergebnis stimme aber nicht, so der 66-Jährige: „Wir wollten gewinnen. Diesen Anspruch hat meine Mannschaft.“ Auch Thomas Müller wusste nicht so ganz, wie das 1:1 beim HSV zu bewerten ist. „Eigentlich bist du enttäuscht und verärgert, andererseits kannst du das Spiel auch nicht schlecht reden, deswegen steht man gerade ein bisschen im Nichts“, sagte der Nationalspieler.

Die Stimmen zum Spiel:

Jupp Heynckes: „Ich bin mit dem Engagement, der Einstellung und der Konzentration zufrieden. Aber wir wollten gewinnen. Diesen Anspruch hat meine Mannschaft. Nach dem 0:1 mussten wir richtig arbeiten. Drobny hat einige Mal sehr gut pariert. Nach dem verdienten Ausgleich hätten wir noch mehr Druck entwickeln müssen. Aber da tun wir uns momentan schwer: Zum Teil war es überhastet, zum Teil der letzte Pass nicht präzise. Da fehlt uns etwas die Selbstsicherheit. Klar wären wir lieber Spitzenreiter. Aber zum jetzigen Zeitpunkt heißt das noch nicht all zu viel.“

Ivica Olic: „Hamburg hat ein sehr gutes Pressing gespielt. Da war es schwer für uns, nach vorne zu kommen. Nach dem 0:1 haben sie sich dann hinten rein gestellt. In der zweiten Halbzeit waren wir besser. Leider haben wir nach dem Ausgleich nicht mehr gewonnen. Trotzdem finde ich, dass ein Punkt okay ist, wenn man auswärts 0:1 zurückliegt. Ich persönlich bin in einer guten Verfassung und freue mich sehr über das Tor.“

Arjen Robben: „Ich bin etwas enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Aber wir müssen jetzt einfach weiter machen, das wird schon. Insgesamt haben uns die Ideen gefehlt, die letzte Aktion vor dem Tor war nicht gut genug. Und das frühe Gegentor haben wir wieder zu einfach hergegeben. Dann mussten wir einem Rückstand hinterherlaufen. Es ist nicht gut, dass wir nicht mehr Erster sind. Aber die Saison ist noch lang.“

Thomas Müller: „Wenn du Meister werden willst, musst du sehr viele Spiele gewinnen. Deswegen ärgert mich das Unentschieden immens, weil es ein Spiel war, in dem viel mehr drin war. Jetzt stehst du nach dem Spiel da und weißt nicht so genau, wo du stehst. Eigentlich bist du enttäuscht und verärgert, andererseits kannst du das Spiel auch nicht schlecht reden, deswegen steht man gerade ein bisschen im Nichts.“

Thorsten Fink (Trainer HSV): „Wir wussten, dass Bayern noch nicht so in Schwung ist und dass sie ihre Abwehr umstellen mussten. Meine Mannschaft hat alles so umgesetzt, wie ich mir das vorgestellt habe. Sie hat sehr, sehr gut gearbeitet. Wir wollten defensiv gut stehen und Akzente nach vorne setzen. Auch wenn Bayern mehr Spielanteile hatte, hätten wir gewinnen können. Wir haben Robben und Ribéry durch konzentrierte Abwehrarbeit den Spaß genommen.“

Heiko Westermann (Kapitän HSV): „Das war kämpferisch mit Abstand das beste Spiel von uns in dieser Saison. Wir hätten das Spiel gewinnen können. Nach dem absolut verdienten 1:1 für die Bayern hatten wir zwei Möglichkeiten, da können wir das 2:1 machen.“

Mladen Petric (Stürmer HSV): „Wir haben nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch eine sehr gute Leistung gebracht. Wir haben um jeden Ball gekämpft, als wäre es der letzte. Es hat Spaß gemacht.“

Dennis Aogo (Außenverteidiger HSV): „Robben und Ribéry können immer Spiele entscheiden, aber wir haben ihnen den Rhythmus genommen. Trotzdem besteht Bayern nicht nur aus den beiden, sie haben noch viele weitere überragende Spieler. Nach dem 1:1 haben wir weiter sehr gut dagegengehalten und uns den Punkt verdient.“

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