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Rückkehr nach Hamburg

Olic freut sich auf 'eine besondere Atmosphäre'

Es ist noch gar nicht so lange her, genau gesagt siebeneinhalb Wochen, da war Ivica Olic zuletzt in der Hamburger Imtech Arena zu Gast. Mitte Dezember vergangenen Jahres fand dort das Match against poverty statt, das Spiel gegen die Armut, zwischen einer Weltauswahl der Vereinten Nationen um Zinedine Zidane, Ronaldo und Luis Figo und dem um ehemalige Stars erweiterten Bundesliga-Team des HSV, darunter auch der jetzige Bayern-Profi Olic.

Am Samstag nun kehrt der 32 Jahre alte Kroate erneut an den Ort zurück, an dem er zwischen 2007 und 2009 in 78 Bundesligaspielen 29 Tore erzielte, ehe er zum deutschen Rekordmeister nach München wechselte. „Ich freue mich, nach Hamburg zurückzukehren. Dort ist immer eine besondere Atmosphäre, für mich ist das eines der besten Stadien in der Bundesliga“, sagte Olic am Donnerstag nach dem Training in München.

Bei aller Verbundenheit zu seinem ehemaligen Arbeitgeber, nur um die Stimmung im Hamburger Stadion zu genießen, wird Olic mit seinen Kollegen nicht in die Hansestadt reisen. Vielmehr wollen die Münchner nach dem Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den VfL Wolfsburg in Hamburg nachlegen, um auch weiterhin die Tabellenspitze in der Bundesliga zu behaupten. „Wir wollen jetzt versuchen, eine Serie zu starten“, meinte Olic.

Dazu will der stets gut gelaunte Stürmer seinen Beitrag leisten. Nachdem er gegen Wolfsburg nach seiner Einwechslung in der 75. Minute maßgeblich am Tor zum 2:0-Endstand beteiligt war (fcbayern.de berichtete), hofft Ivi nun in Hamburg auf etwas mehr Spielzeit. „Ich habe gezeigt, dass ich in einer guten Form bin. Ich versuche den Trainer in jedem Training zu überzeugen, dass er auf mich bauen kann“, sagte Olic.

Lob von Trainer Heynckes

„Ivi ist kämpferisch sehr stark und immer unterwegs. Es imponiert mir, dass er körperlich wieder so gut beieinander ist und sich super herangearbeitet hat“, lobte Trainer Jupp Heynckes seinen Stürmer zum Abschluss des Trainingslagers in Katar. Sollte Toptorjäger Mario Gomez mal ausfallen, könne „Ivi einspringen - da habe ich keine Bedenken“, betonte der Fußballlehrer.

„Ich denke auch, dass der Trainer mit meinen Leistungen im Training und in der Vorbereitung zufrieden ist. Er hat mir auch gesagt, dass ich so weitermachen soll“, erklärte der mit sieben Toren treffsicherste Bayern-Spieler in der Wintervorbereitung. Allerdings sieht Olic sich keinesfalls nur als Gomez-Backup. „Ich muss nicht mit Mario kämpfen, ich habe auch schon mit ihm zusammengespielt. Es kann für mich auch Platz neben ihm geben. Oder woanders, das ist mir egal.“

Zukunft noch offen

Hauptsache, er steht auf dem Rasen. „Ich hoffe immer, dass ich mehr und mehr Spielzeit bekomme“, sagte Olic, dessen Vertrag beim FC Bayern im Sommer ausläuft. Über seine sportliche Zukunft sei, entgegen anderslautender Medienberichte, aber noch keine Entscheidung gefallen. „Es ist jetzt noch zu früh zu sagen: ich will das oder das“, erklärte der kroatische Nationalspieler, der mit dem FCB „noch nicht über meine Zukunft gesprochen“ hat. „Ich habe keinen Zeitdruck.“

Vor der Rückrundenvorbereitung habe er lediglich gesagt, er wolle „alles machen, um eine Chance zu bekommen. Wenn ich hier keine Chance bekomme, dann gehe ich woanders hin.“ Keinesfalls aber habe er eine Stammplatzgarantie gefordert: „Das gibt es nicht.“ Momentan sieht er seine Chance auf mehr Einsätze aber als gegeben. Und diese will er zunächst nutzen. Vielleicht ja schon wieder am Samstag, in Hamburg. Wo dort das Tor steht, weiß er ja.

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