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Stimmen zum Spiel

'So soll's aussehen'

Der FC Bayern marschierte am Mittwochabend souverän ins DFB-Pokal-Halbfinale. „Ich bin sehr zufrieden“, resümierte Cheftrainer Jupp Heynckes. Vor allem die „Art und Weise“ (Mario Gomez) des 2:0-Sieges in Stuttgart beeindruckte. „Meine Mannschaft hat das Spiel beherrscht und gezeigt, dass sie in der Lage ist, klasse Fußball zu spielen“, lobte Heynckes. Und Toni Kroos stellte kurz und knapp fest: „So soll’s aussehen.“

Die Stimmen zum Spiel:

Jupp Heynckes: „Wir hatten eine super Balance zwischen Defensive und Offensive. Das Offenspielspiel war variabel und sehr zügig. Ich bin sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat das Spiel beherrscht und gezeigt, dass sie in der Lage ist, klasse Fußball zu spielen. Wir haben von Anfang an für klare Verhältnisse gesorgt und waren eine homogene Einheit.“

Toni Kroos: „Wir haben ein hervorragendes Spiel gemacht. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute dominiert, nichts zugelassen und sehr guten Fußball nach vorne gespielt. Unser gesamtes Spiel war sehr flexibel. So soll’s aussehen. Es hat hervorragend auf der Zehner-Position geklappt, ich konnte meine Qualitäten ausspielen. Wenn wir insgesamt so gut spielen, macht es viel Spaß. Wir haben super gearbeitet. Wir haben eine Mannschaft, die 90 Minuten dominieren kann. Nur wir müssen es zeigen. Heute ist das gelungen.“

Mario Gomez: „Wir stehen im Halbfinale, da wollten wir hin. Ganz wichtig war die Art und Weise, die heute sehr gut war. Wir haben endlich wieder so verteidigt, wie wir es uns vorstellen und nach vorne schnell umgeschaltet. Das ist eine Qualität von uns, weil wir die Spieler dazu haben. Der Trainer hat das wochenlang gefordert, wir haben es nicht umgesetzt. Heute war ein erster Schritt. Es war noch nicht perfekt, aber es kann so weitergehen.“

Thomas Müller: „Wir sind gut gestanden, haben versucht mehr zu flanken, sind gefährlich geworden, wenn wir den Ball in den Rücken der Abwehr gespielt haben und haben insgesamt kämpferisch gut gespielt. Jetzt müssen wir weiterarbeiten und die nächsten zwei, drei Spiele gewinnen.“

Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart): „Ich hätte mir einen Auftritt von meiner Mannschaft gewünscht, der ein Stück mehr Mut gezeigt hätte. Die Aufstellung war ein Signal an die Mannschaft, dass wir uns hier nicht verstecken wollen. Wir wollten aus einer sehr guten Ordnung mit unseren drei Spitzen Druck machen. Das ist die erste Viertelstunde einigermaßen gut gegangen, aber danach waren wir viel zu weit weg von den Leuten, da kann man mit Bayern nicht mithalten. Wir sind gar nicht in die Zweikämpfe gekommen.“

Serdar Tasci (Kapitän VfB Stuttgart): „Wir haben uns viel vorgenommen, wollten eine Runde weiterkommen. Leider haben wir das nicht geschafft, weil wir nicht agiert haben, nicht nah genug bei den Männern waren. Dann wird es schwer gegen die Bayern, die technisch versiert sind. Die lassen den Ball laufen, da kommt man schwer dran.“

Sven Ulreich (Torhüter VfB Stuttgart): „Wir sind in der ersten Viertelstunde kompakt gestanden, das hatten wir uns vorgenommen. Und hat ein bisschen der Mut gefehlt, nach vorne haben wir wenig zustande gebracht. Und Bayern ist von der spielerischen Anlage super, hat das dann gut gemacht. Ich glaube es war verdient, dass Bayern eine Runde weitergekommen ist. Wir dürfen jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken und am Samstag zuhause gegen Hertha punkten.“

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