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Auf Rekordjagd in Gladbach

Mit dem 2:0-Erfolg in Stuttgart in der letzten Pokalrunde hat der FC Bayern einen Vereinsrekord aufgestellt: Es war der neunte Auswärtssieg in Folge im DFB-Pokal. Mit einem weiteren Sieg in Mönchengladbach würde der Rekordpokalsieger den deutschen Rekord einstellen. Den hält aktuell der FC Schalke, dessen Rekord-Auswärtsserie (10 Siege) vergangenen Dezember in Mönchengladbach (1:3) endete. Statistisch stehen die Chancen für Bayern gut, denn die Münchner gewannen 14 ihrer letzten 15 Pokalspiele (zuhause und auswärts), in den letzten 40 Pokalpartien gab es gar nur 3 Niederlagen.

Heimstarke Borussia
Aber Vorsicht! Borussia Mönchengladbach ist zuhause eine Macht. Seit einem Jahr sind die Fohlen im Borussia-Park unbesiegt. In 18 Pflichtspielen gab es 13 Siege und fünf Remis. Die letzte Heimniederlage datiert vom 18. März 2011 (0:1 gegen Kaiserslautern). Auch der FC Bayern hat zuletzt Bekanntschaft mit der Heimstärke der Borussia gemacht. Von den letzten zehn Gastspielen in Gladbach gewann der FCB nur eines (3:1 im Januar 2006; 6 Remis, 3 Niederlagen).

Spiel mit Torgarantie
Natürlich: Im Pokal-Halbfinale zwischen Gladbach und Bayern müssen Tore fallen, spätestens im Elfmeterschießen, denn es ist ein K.o.-Spiel. Doch schon in der regulären Spielzeit sind Treffer so gut wie garantiert. Denn der FC Bayern blieb in seinen letzten 47 Pokalspielen nur einmal torlos (Halbfinale 2010/11: 0:1 gegen Schalke). Eine ähnlich starke Serie hat auch Mönchengladbach: Die Fohlen blieben seit 1977 in 39 Pokal-Heimspiel nur einmal ohne eigenen Treffer.

Kinhöfer an der Pfeife
Zum dritten Mal in der laufenden Saison wird Thorsten Kinhöfer am Mittwochabend ein Spiel des FC Bayern leiten, zum ersten Mal im DFB-Pokal. Der 43 Jahre alte Unparteiische aus Herne pfiff bereits die Bundesligapartie in Hoffenheim (0:0) und - Achtung - den Rückrundenauftakt in Mönchengladbach (1:3)! Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei… Im Pokal-Halbfinale im Borussia-Park wird Kinhöfer an den Seitenlinien assistiert von Detlef Scheppe und Christian Fischer, vierter Offizieller ist Christian Dingert.

Jetzt für Robben abstimmen!
Arjen Robben schaltete den Turbo an, enteilte seinem Gegenspieler, lief auf Hertha-Torwart Thomas Kraft zu und ließ diesem mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck keine Chance - das 2:0 des Holländers beim 6:0-Erfolg des FC Bayern in Berlin ist jetzt auf bundesliga.de nominiert bei der Wahl zum Tor des 26. Spieltags. Hier kann für Robben abgestimmt werden!

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