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Stimmen zur CL-Auslosung

'Das wird kein Selbstläufer'

Der FCB trifft im Viertelfinale auf Olympique Marseille. Auch den ersten Blick eine machbare Aufgabe. Doch die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters warnen vor dem derzeitigen Tabellenachten aus Frankreich. „Das wird kein Selbstläufer. Wir sollten dort ein Tor erzielen“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Franck Ribéry, der von 2005 bis 2007 bei Marseille spielte, meinte: „Derzeit haben sie es in der heimischen Liga schwer, aber sie spielen sehr aggressiv und wir werden dort 60.000 Zuschauer gegen uns haben.“

Die Stimmen zur CL-Auslosung:

Karl-Heinz Rummenigge: „Wir können zufrieden sein. Dass wir erst in Frankreich spielen, ist ein kleiner Vorteil. Das haben wir gegen Basel gesehen. Ich warne aber davor zu glauben, es sei einfach. Dortmund hat zweimal verloren. Das wird kein Selbstläufer. Es wäre schön, wenn wir schon im Hinspiel ein Ergebnis schaffen, dass uns die Tür öffnet. Wir sollten dort ein Tor erzielen. Wir tun aber gut daran, nicht über Step zwei nachzudenken, sondern uns voll auf das Viertelfinale konzentrieren. Das Ziel ist das Halbfinale, wir müssen hart daran arbeiten. Milan gegen Barca ist das Hammerlos. Da treffen große Favoriten aufeinander. Einer wird schon mal ausscheiden.“

Philipp Lahm: „Das ist ein ordentliches Los, es gibt im Viertelfinale keine leichten Gegner mehr. Wir können zufrieden sein, dass es nicht Barca oder Real geworden sind. Marseille hat Dortmund und Inter ausgeschaltet, das ist Warnung genug. Sie kommen über die mannschaftliche Geschlossenheit. Es ist ein kleiner Vorteil, dass wir erst auswärts spielen.“

Franck Ribéry: „Es wird nicht einfach, aber wir sind der FC Bayern. Marseille ist eine Mannschaft, die viele Tore machen kann. Derzeit haben sie es in der heimischen Liga schwer, aber sie spielen sehr aggressiv und wir werden dort 60.000 Zuschauer gegen uns haben. Marseille ist fußballverrückt. Mal sehen, wie sie mich empfangen.“

Arjen Robben: „Das wird sehr schwierig. Wir müssen auswärts ein gutes Spiel machen. Ich weiß nicht, ob es ein Vorteil ist, erst auswärts zu spielen. Denn 2010 haben wir immer erst zuhause gespielt und sind bis ins Finale marschiert.“

Toni Kroos: „Wir haben die Qualität, jeden Gegner zu schlagen. Es hört sich auf den ersten Blick machbar an, aber wir werden zwei Topleistungen brauchen.“

Jérôme Boateng: „Es hätte schlimmer kommen können, Marseille ist ein gutes Los. Wir haben den Anspruch weiterzukommen. Aber: Sie sind nicht umsonst im Viertelfinale, sie haben immerhin Dortmund und Inter rausgeworfen. Wir dürfen sie nicht unterschätzen.“

Vincent Labrune (OM-Präsident): „Sportlich ist Bayern eine der drei Mannschaften, die man fürchten muss, eine Mannschaft mit einer gewaltigen Offensivkraft. Emotional ist Bayern ein Klub, der der Familie Louis-Dreyfus (Margarita Louis-Dreyfus ist die Hauptaktionärin des Klubs) sehr nahe steht. Und Franz Beckenbauer wiederzusehen, wird eine Freude. Es wird kein Spaß, gegen Bayern zu spielen, aber wir glauben an unsere Chance. Uns erwarten zwei große Spiele.“

Didier Deschamps (OM-Trainer): „Das ist ein echter Brocken. Sicherlich galt es, die beiden spanischen Klubs zu vermeiden - aber ich denke, dass Bayern gleich hinter ihnen kommt. Wenn man so weit gekommen ist, erwartet einen immer hohes Niveau. Es wäre wichtig, wenn wir, wie gegen Inter Mailand, im Hinspiel vorlegen könnten. Aber gegen Bayern wird das eine ganz andere Geschichte.“

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