präsentiert von
Menü
Rémy und Ayew fraglich

Deschamps vertraut auf Keeper Nummer 3

Mit dem dritten Torhüter und zwei Fragezeichen geht Olympique Marseille in das Duell mit dem FC Bayern am Mittwoch. Anstelle des Gelb-Rot-gesperrten Kapitäns Steve Mandanda werde Elinton Andrade zwischen den Pfosten stehen, kündigte Trainer Didier Deschamps auf der Abschlusspressekonferenz am Dienstag an. Offen ist der Einsatz von Torjäger Loïc Rémy sowie Außenstürmer André Ayew.

Andrade (Bild unten, links) ist Keeper Nummer drei in Marseilles Kader. Der 32 Jahre alte Brasilianer hat in der laufenden Saison noch kein Pflichtspiel bestritten und überhaupt noch nie in der Champions League gespielt. „Ich musste eine Wahl treffen und denke, dass dies die beste für die Mannschaft ist“, sagte Deschamps, der sich gegen seine Nummer zwei Gennaro Bracigliano entschieden hat. Dieser hatte vor einer Woche beim Pokal-Aus gegen einen Drittligisten gepatzt.

Offen ließ Deschamps am Tag vor dem Spiel, wer als Stoßstürmer auflaufen wird. Der Einsatz von Torjäger Loïc Rémy (Bild unten, rechts) entscheide sich erst am Spieltag. Der mit zehn Treffern erfolgreichste OM-Akteur in der heimischen Liga laboriert nach wie vor an Oberschenkelproblemen. Beim letzten Ligaspiel in Nizza (1:1) war er deswegen ausgefallen. „Ich hoffe, dass er morgen spielen kann“, sagte Deschamps, der aber „nicht sicher“ ist, ob es klappt.

Ein kleineres Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Außenstürmer André Ayew. Den Ghanaer plagen muskuläre Probleme im Nacken. „Er hat noch Schmerzen“, berichtete Deschamps und bezeichnete die Verletzung als „unangenehm“. Sicher verzichten muss der OM-Trainer neben Mandanda auf Innenverteidiger Souleymane Diawara (Kreuzbandriss).

„Wir können Geschichte schreiben“, meinte Deschamps vor dem ersten von zwei Duellen mit dem FC Bayern innerhalb von sieben Tagen. „Bayern ist Favorit und einer der Hauptanwärter auf den Champions-League-Titel“, sagte der französische Welt- und Europameister und hob die Offensivstärke des deutschen Rekordmeisters hervor. Besonders die Flanken müsse man dicht machen. „Je weniger Bälle Mario Gomez bekommt, desto besser.“ Ziel im Hinspiel sei, zu null zu spielen. „Es ist sehr wichtig, kein Tor zu kassieren.“

Weitere Inhalte