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Liza, Papin und Diarra

Drei FCB-Franzosen über das Duell mit Marseille

Marseille gegen Bayern - am Mittwochabend (20.45 Uhr) steigt im Stade Vélodrome das Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League. Vor der Partie waren neben Marseille-Rückkehrer Franck Ribéry, besonders drei Akteure in den französischen Medien gefragt: Bixente Lizarazu, Jean-Pierre Papin und Alou Diarra.

Das Trio aus Frankreich trug bzw. trägt sowohl das Trikot des FC Bayern als auch das von Olympique Marseille. Lizarazu war fast neun Jahre lang (1997-2006) ein Münchner, unterbrochen nur durch ein halbes Jahr (2004) in Marseille; Papin war zwei Jahre lang (1994-96) ein Bayer, ganze sechs Jahre (1986-1992) ging er für Olympique auf Torejagd und wurde von den OM-Fans zu Marseilles Spieler des Jahrhunderts gewählt; Diarra, der am Mittwoch für OM am Ball sein wird, war zu Beginn seiner Karriere zwei Jahre lang (2000-02) für den FCB II im Einsatz (eigener Bericht).

Was sagen die drei jetzt vor dem Aufeinandertreffen ihrer Klubs?

Bixente Lizarazu: „In der Champions League wird Marseille ein anderes Gesicht zeigen als in der Liga, das hat man gegen Inter Mailand gesehen. Ich erinnere mich noch an meine Zeit in Bordeaux, als wir in der Meisterschaft auch Mühe hatten, aber im UEFA-Cup bis ins Finale kamen, ausgerechnet gegen die Bayern. Bayerns Angriff, angeführt von Mario Gomez, einem der besten Stürmer Europas, ist brandgefährlich. Franck Ribéry ist in Topform und bereitet viele Tore vor. Und dann gibt es noch Robben und Müller. Marseille muss genauso wachsam sein wie gegen Inter, vor allem in der Viererkette. Und sie müssen mehr für die Offensive tun als gegen Inter.“

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