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Van Buyten wehmütig

'Ich hätte in Marseille so gerne gespielt'

Daniel van Buyten war der Erste, der den Kabinentrakt der Allianz Arena verließ. Er strahlte, soeben hatte er seinen Teamkollegen zum wichtigen Heimsieg gegen Hannover 96 gratuliert. Es gab aber noch eine Tatsache, die Van Buyten glücklich machte: Endlich kann er wieder gehen - ohne Krücken, ohne Schiene. „Fast sieben Wochen ging das nicht. Das war ganz schön anstrengend“, erklärte der Belgier, der sich vor etwas mehr als zwei Monaten beim Rückrundenauftakt gegen Gladbach den zweiten Knochen des linken Mittelfußes gebrochen hatte.

Es folgte eine Operation, bei der Van Buyten eine Metallplatte eingesetzt wurde. Diese wurde schließlich Anfang März wieder entfernt. Nun ist Van Buyten auf dem Wege der Besserung und spult täglich sein kräftezehrendes Reha-Programm ab. Die Belastung wird Stück für Stück erhöht. Dennoch benötigt Bayerns Innenverteidiger viel, viel Geduld. Mehr als einige Kraft- bzw. Stabilisationsübungen sowie Laufen auf dem Alter G - einem Laufband mit Gewichtsreduzierung - ist derzeit noch nicht möglich.

Keine genaue Prognose möglich

„Ich konnte fast sieben Wochen nicht gehen und wiege nun mal keine 60 Kilo. Deswegen braucht das alles etwas Zeit“, sagte Van Buyten, der keine genaue Prognose für den Zeitpunkt seiner Rückkehr abgeben möchte. Es komme darauf an, wie der Fuß auf die erhöhte Belastung reagiere. Eines konnte der 34-Jährige aber versprechen: „Ich tue alles, um so schnell wie möglich zurückzukommen und will noch das eine oder andere Spiel in dieser Saison machen.“

Nicht aber das am kommenden Mittwoch gegen seinen Ex-Verein Olympique Marseille in der Champions League - sehr zum Leidwesen des Belgiers, der von 2001 bis 2004 bei OM unter Vertrag stand: „Ich hätte dort so gerne gespielt. Aber ich weiß, dass das unmöglich ist.“ Dabei sein möchte Van Buyten dennoch, gerne erinnert er sich an seine Zeit im Süden Frankreichs zurück: „Vielleicht fahre ich mit. Aber das hängt davon ab, ob ich dort trainieren kann. Mal sehen.“

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