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Durchwachsene Generalprobe

Marseille holt einen Punkt in Nizza

Olympique Marseille hat seine Niederlagenserie gestoppt, Angst und Schrecken verbreitet der kommende Champions-League-Gegner des FC Bayern (Mittwoch, 20.45 Uhr) allerdings nicht. Das Team von Trainer Didier Deschamps kam am Samstagabend in der heimischen Ligue 1 nicht über ein 1:1 (0:0) beim Abstiegskandidaten OGC Nizza hinaus. Immerhin stoppte Marseille damit die Talfahrt von zuletzt sieben Pflichtspiel-Niederlagen am Stück.

Drei Tage nach dem bitteren Pokal-Aus gegen den Drittligisten US Quevilly konnte es sich OM-Coach Deschamps kaum leisten, Spieler für das Viertelfinal-Hinspiel gegen den FCB zu schonen: Der ehemalige Bayern-Spieler Alou Diarra bekam zunächst eine Pause, wurde dann aber im Laufe des zweiten Durchgangs eingewechselt. Zudem fehlte Stürmer Loic Remy.

Kaboré kassiert Gelb-Rot

Bereits nach sieben Minuten musste Marseille den ersten Rückschlag hinnehmen: Innenverteidiger Souleymane Diawara, der am Mittwoch gelbgesperrt fehlen wird, verletzte sich und wurde durch Charles Kaboré ersetzt. Doch der flog kurz vor dem Pausenpfiff mit Gelb-Rot vom Platz.

Zu zehnt stemmte sich Marseille gegen die nächste drohende Niederlage - mit Erfolg. André Ayew schoss OM sogar in Front (56.). Nizzas Lucien Monzon verhinderte jedoch knapp eine Viertelstunde vor Schluss per Elfmeter (76.) den dringend benötigten Sieg von Olympique.

Sieben Punkte zu Platz fünf

Nach dem 1:1 liegt Marseille nun auf Rang acht der Ligue 1 - mit sieben Zählern Rückstand auf Europa-League-Platz fünf und 13 auf Champions-League-Qualifikations-Rang drei. OM läuft damit Gefahr, das internationale Geschäft zu verpassen und wird am Mittwoch in der Champions League gegen den FCB alles in die Waagschale werfen, um die verkorkste Liga-Saison noch zu retten.

Für Marseille spielten: Mandanda - Azpilicueta, Diawara (7. Karboré), Fanni, Morel - Cheyrou, Mbia - Amalfitano, Valbuena, A. Ayew (72. Diarra) - Brandao (81. Gignac)

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