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'Total ungenügend'

Marseille: Pokal-Aus gegen Drittligisten

International schwimmt Olympique Marseille auf einer Erfolgswelle, auf nationaler Ebene hingegen steckt der französische Vizemeister in einer Krise. Nach zuletzt fünf Liga-Niederlagen in Folge schied der Champions-League-Viertelfinal-Gegner des FC Bayern am Dienstagabend im französischen Pokal aus - gegen den Tabellen-16. der Dritten Liga! Nach Verlängerung musste sich Marseille im Viertelfinale der US Quevilly mit 2:3 (0:1, 1:1) geschlagen geben.

Mit einem „Gefühl der Schande“ verließ Olympique-Trainer Didier Deschamps das Stade Michel d'Ornano in Caen. „Wir haben heute ein negatives Bild abgegeben.“ Vor allem die erste Halbzeit seiner Mannschaft fand Deschamps „total ungenügend“. Schon in der sechsten Spielminute war Marseille in Rückstand geraten. Valéro hatte nach einem Freistoß das 1:0 für Quevilly erzielt.

Erst fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang OM, das sieben Stammspieler schonte, der Ausgleich. Loic Rémy traf zum 1:1. In der Verlängerung legte erneut der Drittligist vor. Ayina schloss einen Konter zum 2:1 ab (111.). Diesmal schlug Marseille sofort zurück. Im Gegenzug glich Rémy aus - 2:2 (112.).

Doch Quevilly hatte das letzte Wort. Nach einem Fehler von OM-Keeper Gennaro Braciligano musste Ayina den Ball nur noch ins leere Tor drücken - 3:2 in der 119. Minute. „Man muss Quevilly beglückwünschen. Sie haben ein echtes Pokalmatch mit viel Engagement abgeliefert“, sagte ein enttäuschter Deschamps.

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