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FCB blickt nach vorne

'Müssen alles in die Waagschale werfen'

Der Stachel sitzt noch immer tief. „Es ist schwer zu verarbeiten“, erklärte Thomas Müller und sprach seinen Teamkollegen damit aus der Seele. Das 0:2 in Leverkusen tat weh. Vor allem die Art und Weise. „Es war wie so oft im Fußball: Wenn du vorne deine vielen Chancen ungenutzt lässt, kassierst du irgendwann hinten eins“, analysierte Müller. Genauso ist es schließlich gekommen, Dortmund an der Tabellenspitze auf sieben Punkte enteilt.

Doch nun, zwei Tage nach der sechsten Saisonniederlage, richtet sich der Blick wieder nach vorne. Man müsse seine „Hausaufgaben machen“, forderte der Nationalspieler, „es wartet eine harte Trainingswoche auf uns.“ Die beginnt am Dienstag mit einer Doppelschicht und endet am kommenden Samstag mit dem wichtigen Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim - der Auftakt zu fünf Spielen in 15 Tagen.

Stürmer Mario Gomez brachte es auf den Punkt: „Wir müssen an uns glauben, dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken und müssen gegen Hoffenheim voll drauf gehen.“ Dann bleiben die drei Punkte am Samstag hoffentlich in München. Gomez: „Natürlich ist die Meisterschaft noch nicht abgehakt, es sind noch zehn Spiele. Aber wir dürfen uns derzeit darüber keine Gedanken machen, sondern müssen arbeiten.“

Selbstkritisch merkte Gomez an, dass der FC Bayern seinen hohen Ansprüchen derzeit „nicht gerecht“ werde. Aber: „Fußball ist ein Tagesgeschäft!“ Und so könnte die bayerische Fußballwelt schon bald wieder positiver aussehen. Mit dem Champions-League-Rückspiel gegen Basel (13.03.) und dem DFB-Pokal-Halbfinale in Gladbach (21.03.) warten weitere richtungsweisende Partien in den kommenden Wochen.

'Müssen richtig hart arbeiten'

„Wir müssen uns wieder finden, richtig hart arbeiten. Jeder Spieler muss alles für unseren Erfolg tun“, forderte Daniel van Buyten, der seinen Teamkollegen derzeit verletzungsbedingt (Mittelfußbruch) nur abseits des Platzes helfen kann. „Volle Konzentration“ sei nun angesagt, so der belgische Nationalspieler: „Jeder muss alles in die Waagschale werfen.“