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FCB in Köln angekommen

Ribéry und Badstuber fraglich für Samstag

Jetzt sind sie gefragt: Fredi Binder, Stephan Weickert, Gianni Bianchi und Florian Göttl. Die vier Physiotherapeuten des FC Bayern müssen kneten, dehnen, behandeln. Und zwar im Akkord. Denn zwei Tage vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel in Leverkusen haben sich zahlreiche FCB-Profis mit Blessuren von den Länderspielen zurückgemeldet - allen voran Franck Ribéry und Holger Badstuber, hinter deren Einsatz am Samstag ein Fragezeichen steht.

Ribéry laboriere nach dem Länderspiel gegen Deutschland an einer starken Oberschenkelprellung, teilte Jupp Heynckes mit. Der FCB-Chefcoach hat sein Team bereits am Donnerstag im Rheinland zusammengezogen, um eine optimale Vorbereitung auf das Leverkusen-Spiel zu ermöglichen. Badstuber plagen Rückenprobleme. Der Innenverteidiger war am Mittwochabend im Länderspiel gegen Frankreich ebenso wie Ribéry in der Halbzeit in der Kabine geblieben.

'Man muss abwarten'

„Er konnte kaum mehr laufen“, berichtete der französische Nationaltrainer Laurent Blanc, nachdem Ribéry früh in der Partie einen schmerzhaften Pferdekuss erlitten hatte. „Jetzt muss man abwarten, wie es nach dem Regenerationstraining aussieht“, meinte Heynckes mit Blick auf Ribéry, Badstuber, aber auch die beiden anderen angeschlagenen Länderspiel-Rückkehrer Thomas Müller (Oberschenkel) und Jérôme Boateng (Rücken/muskuläre Probleme).

Für sie alle stand am Donnerstag im Mannschaftshotel in Köln vor allem Behandlung auf dem Programm. Die restlichen FCB-Profis absolvierten entweder eine normale Trainingseinheit oder sie arbeiteten regenerativ, sofern sie am Vorabend für ihre Nationalteams zum Einsatz gekommen waren. Arjen Robben (aus London) und David Alaba (aus Wien) wurden erst am Nachmittag erwartet, Anatoliy Tymoshchuk (aus Tel Aviv) erst am Abend.

Als erste Münchner hatten sich schon in der Nacht auf Donnerstag Manuel Neuer, Mario Gomez und Toni Kroos auf den Weg nach Köln gemacht. Im Mini-Van des DFB-Trios saß auch Ribéry, der zuvor im deutschen Quartier in Bremen noch mit dem DFB-Team zu Abend gegessen hatte. Am Donnerstagmittag checkten dann Müller, Boateng und Badstuber, die in Bremen noch intensiv behandelt worden waren, im Teamhotel ein. Kurz darauf traf auch Heynckes mit der Reisegruppe aus München in Köln ein.

Personalsorgen auch in Leverkusen

Angeschlagene Spieler nach den Länderspielen haben auch die Leverkusener zu beklagen. André Schürrle kehrte mit einer Nasenverletzung zum Werksklub zurück, soll aber am Samstag mit einer Gesichtsmaske spielen. Rechtsverteidiger Vedran Corluka plagen muskuläre Probleme, Stürmer Eren Derdiyok laboriert an einer Sprunggelenksverletzung.

„Wir werden morgen in aller Ruhe den Tag abwarten und dann sehen, wer uns zur Verfügung steht“, sagte Leverkusens Chefcoach Robin Dutt, „im Kopf geht man schon einmal die eine oder andere Alternative durch. Der Ausfall von Corluka hätte ein paar Umstellungen zur Folge.“ Sicher nicht zur Verfügung stehen dem Tabellenfünften am Samstag die verletzten René Adler, Michael Ballack, Tranquillo Barnetta, Sidney Sam und Danny da Costa.

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