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Hauptsache gewonnen

Bayern denken nur 'von Spiel zu Spiel'

Während die Spieler des FC Bayern auf den Rasen ausgelassen den ersten Erfolg in Nürnberg seit 2005 bejubelten, fiel die Freude hoch oben auf der Tribüne bei den Verantwortlichen des Rekordmeisters eher still aus. Dank eines 1:0 (0:0)-Arbeitssieges hat der FCB den Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund sechs Spieltage vor Saisonende auf drei Punkte verkürzt. Euphorisch gab sich im Lager der Münchner aber hinterher niemand, im Gegenteil.

„Wir müssen die Kirche im Dorf lassen“, mahnte Thomas Müller nach dem 184. bayrisch-fränkischen Derby. „Wir haben uns wieder zurückgekämpft, darüber sind wir froh.“ Der Trend sei nach nunmehr sieben Siegen in Serie überaus positiv, „aber vom Trend wird man kein Meister“, betonte Müller. Die Rechnung vor dem Saisonendspurt sei „einfach, aber die Umsetzung, das wissen wir selbst ist nicht ganz so einfach.“ Statt großer Reden wolle man „schauen, dass wir erst mal große Leistungen bringen“, so Müller weiter.

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