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Freier Tag

FCB zwischen Marseille und Augsburg

Es geht Schlag auf Schlag. Die sieben „bayerischen Wochen“ (Karl-Heinz Rummenigge) mit insgesamt 15 Spielen sind voll im Gange. Am Dienstag besiegte der FC Bayern Olympique Marseille und zog ins Champions-League-Halbfinale ein. Am Samstag (15.30 Uhr) wartet mit dem FC Augsburg ein äußerst unangenehmer Gegner in der Bundesliga. Volle Konzentration ist gefragt, die Kräfte müssen gebündelt werden.

„Diesmal haben wir ein bisschen mehr Zeit als normal. Es sind drei Tage bis Augsburg“, freute sich Holger Badstuber darüber, dass die Partie gegen Marseille bereits am Dienstagabend stattfand. Generell sieht der Innenverteidiger das derzeitige Mammutprogramm aber nicht als Problem: „Wir sind dieses Umschalten in den letzten Wochen gewohnt.“

Um wieder zu Kräften zu kommen, gab Trainer Jupp Heynckes seinem Team am Donnerstag frei - eigentlich. Denn nicht alle Profis legten zuhause die Beine hoch: Angeführt von Vizekapitän Bastian Schweinsteiger absolvierten Arjen Robben, Ivica Olic, Thomas Müller, Anatoly Tymoshchuk und Daniel van Buyten an der Säbener Straße ein individuell abgestimmtes Programm und ließen sich anschließend von den Physiotherapeuten behandeln und pflegen.

Fleißige Bayern, die am Samstag im Derby gegen den FCA mit einem Sieg den Druck auf Tabellenführer Dortmund hochhalten wollen. „Die Mannschaft zeigt, dass sie diesen Dreitages-Rhythmus drinnen hat. Sie hat jetzt eine fantastische Serie hingelegt. Ich bin zuversichtlich, dass das in ähnlicher Form weitergeht“, meinte Sportdirektor Christian Nerlinger und hakte den 2:0-Erfolg gegen Marseille schnell ab. „In der Bundesliga stehen jetzt wichtige Aufgaben vor der Tür mit Augsburg, Dortmund und Mainz. Darauf müssen wir wieder die Konzentration richten.“

Neuer fordert „richtige Einstellung“

Torhüter Manuel Neuer appellierte ebenfalls, gegen den zuletzt sechs Mal in Folge ungeschlagenen FCA „mit der richtigen Einstellung“ ins Spiel zu gehen. Man dürfe die Schwaben „nicht unterschätzen“. Das sieht auch Vereinspräsident Uli Hoeneß so: „Ich hoffe dass die Spieler das ernst nehmen.“ Toni Kroos jedenfalls sieht da keine Gefahr: „Allein dass wir noch drei Punkte hinter Dortmund sind, reicht schon, um sich für jedes Bundesligaspiel top zu motivieren.“

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