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Internationale Pressestimmen

'Und wieder die schwarze Bestie'

Geschafft! Als erster europäischer Klub überhaupt hat der FC Bayern das Finale der Champions League im eigenen Stadion erreicht. Nach dem 3:1-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Real Madrid lobt die internationale Presse den deutschen Rekordmeister in höchsten Tönen. „Und wieder die schwarze Bestie!“, heißt es im spanischen Sportblatt Marca, „Bayern zeigt Technik und Temperament, wie wenige Mannschaften in Europa“, schreibt die italienische Zeitung Tuttosport und das englische Blatt The Times schreibt: „Die Bayern behalten die Nerven im Elfmeterschießen.“

Die Pressestimmen zum Finaleinzug im Überblick

SPANIEN:
Marca: „Und wieder die schwarze Bestie! So nah - und doch so fern! Adiós Múnich, Real vergibt eine historische Chance. Die Zehnte muss warten. Schweinsteiger, das schwerste Schwergewicht der Bayern, hebt die Bayern ins Finale.“

AS: „Höchststrafe! Real Madrid scheitert nach einer heroischen Partie im Elfmeterschießen. Wir sind wie versteinert. Bayern bringt das Bernabéu zum Schweigen und lindert die Qualen des Barcelonismo. Es wird ein spanisches Finale, aber es spielen Torres und Mata gegen Mario Gomez. Am Ende entschied das Duell Casillas-Neuer, der König der Torhüter gegen seinen aussichtsreichsten Nachfolge-Kandidaten. Neuer war der Schlüssel für Bayern, er hat eine große Zukunft.“

El Mundo Deportivo: „Raus! Gomez hätte es schon früher entscheiden müssen. Schweinsteiger besiegelt den zigsten weißen Flop in der Champions League. Wie wir wissen: Alle spielen Fußball, am Ende aber gewinnen die Deutschen. Danach waren sie wieder am Cibeles-Brunnen - dieses Mal aber, um den Ball von Sergio Ramos zu suchen. Es wird das Finale der Abwesenden.“

Sport: „Sie bleiben ohne die Zehnte! Der große Traum von Präsident Pérez platzt in der Luft. Danke, Bayern - und viel Glück am 19. Mai! Harter K.o. im Bernabéu gegen ein Bayern, das viel besser war. Sie gewinnen vielleicht die Liga, aber das Bild von Real in der Champions League bleibt blamabel.“

El País: „Madrid kann Bayern nicht einschüchtern. Die deutsche Mannschaft war besser als die spanische. Die Zehnte? Erstmal zurückgestellt.“

ENGLAND:
The Mirror: „Keine Chance, Jose. Bayern verhindern ein Wiedersehen Mourinhos mit Chelsea. Bastian Schweinsteiger und Torwart Manuel Neuer waren die Helden beim Sieg Bayern Münchens gegen Real Madrid im Halbfinale der Champions League. Schweinsteiger verwandelte den entscheidenden Elfmeter, nachdem Manuel Neuer zwei atemberaubende Paraden gegen Cristiano Ronaldo und Kaká gezeigt hatte.“

The Times: „Die Bayern behalten die Nerven im Elfmeterschießen. Bayern München gewann das Recht, Chelsea im Finale auf eigenem Platz zu empfangen.“

The Independent: „Real ging der Sprit aus, als Bayern sein Finale zu Hause bekam. Bayern München hat Mourinhos Mannschaft in deren Wohnzimmer geschlagen. Nun muss Chelsea das gleiche bei den Deutschen gelingen, um die Champions League zu gewinnen.“

ITALIEN:
Gazzetta dello Sport: „Bayern gewinnt mit der Elfmeter-Lotterie und sagt Ciao Mou. Wie ein Robespierre vor seinem Schicksal hat Mourinho kniend die Hinrichtung erwartet. Der Abend ist für ihn schlecht zu Ende gegangen. Mourinho muss auf seine Träume der Weltherrschaft verzichten. Ronaldo, Messi und Mou: Der Sturz der Phänomene.“

Corriere dello Sport: „Mourinho auf den Knien, Bayern zieht ins Finale ein. Nach Barca kapituliert auch Real. Bayerns Tormann Neuer ist der wahre Star des Abends. Er schenkt den Bayern das Heimfinale.“

Tuttosport: „Mourinho Adieu, Bayern im Finale nach Elfmetern. Schweinsteiger ist entscheidend, sowie die Fehler von Ronaldo, Kaka und Ramos. Real wird von seinen besten Spielern verraten. Bayern zeigt Technik und Temperament, wie wenige Mannschaften in Europa. Heynckes hat eine Mannschaft aufgebaut, die Ordnung und Zusammenhalt mit einem Schuss bayerischer Phantasie verbindet.“

Corriere della Sera: „Mou bricht mit den Elfmetern zusammen. Bayern zieht ins Finale gegen Chelsea ein. Nach dem K.o. des FC Barcelona ist Bayerns Sieg gegen Real die zweite große Überraschung dieser Champions League.“

PORTUGAL:
O Jogo: „Wie schon beim Hinspiel in München hat Bayern eine große Seele gezeigt und sich nach dem 2:0 für Real das Tor verdient, das den Gesamtausgleich bedeutete. Am Ende war das Team von Jupp Heynckes leistungsstärker. Und der Trainer konnte seine persönliche Rache genießen, da Real Madrid ihn 1998 ja gefeuert hatte, nachdem der Club jenen europäischen Titel gewonnen hatte, der ihm zuvor 32 Jahre lang entwischt war.“

Público: „Real Madrid lag vor eigenem Publikum nach den beiden Toren von Cristiano Ronaldo in der ersten Viertelstunde die Welt zu Füßen, aber dann gab es eine überraschende Reaktion von Bayern München (...) Und was für Real wie eine ruhige Nacht begann wurde zum Alptraum. Robben, Gómez und Ribéry bereiteten einem Stadion voller Zuschauer Kopfschmerzen.“

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