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Nach 7 englischen Wochen

Akku aufladen für den Saisonendspurt

1. Mai, Tag der Arbeit - wie ganz Deutschland legten auch (fast) alle Bayern am Dienstag die Beine hoch. Nach sieben englischen Wochen am Stück herrschte beim FC Bayern seit Sonntagnachmittag wohltuende Ruhe. Nach dem obligatorischen Auslaufen am Tag nach dem Stuttgart-Spiel schickte Jupp Heynckes seine Spieler nach Hause. Nächster Treffpunkt: Mittwoch, 15 Uhr. Endlich Zeit, durchzuschnaufen!

„Die Spieler müssen den Akku aufladen“, sagte Heynckes und ergänzte: „Auch dass wir uns zwei Tage mal nicht sehen und nicht sprechen, tut uns allen gut, glaube ich.“ Nach 15 Spielen innerhalb von 50 Tagen gingen „viele Spieler auf dem Zahnfleisch“, berichtete Jörg Butt. Thomas Müller, der beim Spiel gegen Stuttgart in der Nachspielzeit den 2:0-Endstand besorgte, erzählte: „Ab der 60. Minute kannst du schon nicht mehr, wenn einem die Sonne so draufbrennt. Im letzten Konter läufst du dann mit großen Schritten vor und merkst: Oh, es ist zäh! Aber dann schießt du ein Tor, der Schiri pfeift ab und du bleibst liegen - ich habe es genossen.“

'Dem täglichen Leben nachgehen'

Erschöpft genießen die Bayern jetzt ihre zwei freien Tage, an denen nicht der Fußball, sondern Familie, Freunde und das normale Leben im Mittelpunkt stehen. „Wir haben jetzt die erste Woche seit langem, in der wir mal wieder dem täglichen Leben nachgehen können. Ich freue mich darauf“, sagte Müller.

Nur die rekonvaleszenten Daniel van Buyten, Breno und Emre Can hatten auch am Montag und Dienstag Reha- und Trainingstermine an der Säbener Straße. Am Dienstag konnten es außerdem Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez, Jérôme Boateng und Ivica Olic nicht lassen, zumindest dosiert zu trainieren. Ab Mittwoch sind dann alle FCB-Profis zurück an der Säbener Straße - frisch und ausgeruht für die letzten drei Saisonspiele, in denen die Titel-Aussichten den Bayern zusätzlich Beine machen dürften.

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