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Persönliches Finale dahoam

Boateng will in seiner Geburtsstadt jubeln

Er war ganz nah dran. Doch dann fehlte Jérôme Boateng und dem Hamburger SV - einem seiner Ex-Vereine - im Elfmeterschießen des DFB-Pokal-Halbfinals 2009 das letzte Quäntchen Glück. Bremen siegte 3:1, Boatengs Traum vom Finale in seiner Geburtsstadt Berlin war geplatzt. Vorerst. Drei Jahre später: Wieder Elfmeterschießen, wieder Halbfinale - diesmal mit dem FC Bayern gegen Gladbach. Der FCB gewann, im zweiten Anlauf war es vollbracht: Boateng fährt nach Berlin. In seine Heimat, zu seiner Familie, zum DFB-Pokal-Finale, zu seinem persönlichen Finale dahoam.

„Eine super schöne Sache“, berichtete Boateng, dem in diesen Tagen die Vorfreude ins Gesicht geschrieben ist. Jedes Mal, wenn es der straffe Bayern-Zeitplan zulässt, jettet der 23-Jährige in die deutsche Hauptstadt, um mit seiner Freundin Sherin und seinen Zwillingen, die 2011 auf die Welt kamen, Zeit zu verbringen. Nun kann Boateng das Nützliche mit dem Schönen verbinden: Erst mit seinem Arbeitgeber FC Bayern den Pott holen, dann gemeinsam mit seiner Familie feiern.

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