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'Irreal, unbeschreiblich'

FCB-Frauen feiern ausgelassen die 'Sensation'

Die am Kreuzband verletzte Julia Simic humpelte auf Krücken auf den Platz, nach zwei drei Schritten warf sie einfach ihre Gehhilfen beiseite und hüpfte auf ihrem gesunden Bein hinter ihren jubelnden Mannschaftskolleginnen her. Diese feierten nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg im DFB-Pokalfinale gegen den haushohen Favoriten 1. FFC Frankfurt bereits ausgelassen den ersten Pokalsieg überhaupt für die Frauenfußballabteilung des FC Bayern.

„Ich habe mich schon fünf Mal zwicken lassen, um das zu realisieren“, sagte Ivana Rudelic, die mit ihrem Tor in der Nachspielzeit alle Zweifel an der „Sensation“, wie Trainer Thomas Wörle den erträumten, aber nicht erwarteten Triumph bezeichnete, beiseite räumte. Zuvor hatte Stürmerin Sarah Hagen mit ihrem Führungstreffer in der 63. Minute den Weg zum größten Erfolg seit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 1976 geebnet.

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