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Starke Serie zum Saisonabschluss

Am letzten Spieltag einer Saison präsentierte sich der FC Bayern meist von seiner besten Seite. Die letzten fünf Spielzeiten beendete der deutsche Rekordmeister jeweils mit einem Dreier, letztmals blieben die Münchner in der Saison 2005/06 ohne Sieg (3:3 gegen Dortmund). Die letzte Niederlage zum Saisonfinale liegt bereits neun Jahre zurück (2002/03, 0:1 beim FC Schalke 04). Insgesamt gewann der FCB in seiner Bundesliga-Historie 27 Abschlussspiele, dem stehen elf Unentschieden und nur acht Niederlagen gegenüber.

Statistik warnt vor Köln
16. gegen 2. - in der Tabelle ist die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel des FC Bayern in Köln klar. Statistisch gesehen erwartet den Rekordmeister in der Domstadt aber ein hartes Stück Arbeit. Denn gegen keinen aktuellen Bundesligisten holte der FCB im Schnitt so wenig Punkte (1,605) wie gegen die Kölner. In der Bundesligageschichte kassierte Bayern nur gegen Bremen (26) mehr Niederlagen als gegen die Geißböcke (23). Und von den letzten sechs Ligaspielen gegen die Kölner gewann der FCB nur eines: in der Hinrunde 3:0 in München. Die Gesamtbilanz der Münchner in Köln ist nach 40 Ligaspielen relativ ausgeglichen: 17 Mal gewann Bayern, 14 Mal Köln, 9 Mal gab’s ein Remis. Das Torverhältnis spricht mit 69:63 knapp für die Bayern.

Meyer macht das halbe Dutzend voll
Zum sechsten Mal in der laufenden Saison wird Florian Meyer am Samstag ein Spiel des FC Bayern leiten. Der 43 Jahre alte Kanzleileiter aus Burgdorf pfiff in der Bundesliga die Siege auf Schalke (2:0), gegen Nürnberg (4:0), gegen Bremen (4:1) sowie zuletzt gegen den FC Augsburg (2:1). Zudem leitete er im Februar das DFB-Pokal-Viertelfinale in Stuttgart (2:0). An den Seitenlinien wird er von Frank Willenborg und Christoph Bornhorst unterstützt, Vierter Offizieller ist Stefan Trautmann.

FCB begrüßt Englands Trainerwahl
Mit Überraschung hat der FC Bayern Presseberichte aus Großbritannien zur Kenntnis genommen, denen zufolge der deutsche Rekordmeister verwundert über die Ernennung von Roy Hodgson zum englischen Nationaltrainer sei. „Roy Hodgson genießt hohes Ansehen bei uns und in ganz Deutschland“, stellte Jupp Heynckes richtig, „wir gratulieren ihm zu seiner neuen Aufgabe.“ Hodgson war am vergangenen Dienstag als Nachfolger des zurückgetretenen Fabio Capello als England-Coach vorgestellt worden. Der 64-Jährige, der bis Saisonende noch den Premier-League-Klub West Bromwich Albion betreut, verfügt über große internationale Erfahrung. Für die Schweiz, die Vereinigten Arabischen Emirate und Finnland war er bereits als Nationaltrainer tätig, mit Inter Mailand erreichte er 1997 das UEFA-Cup-Finale, in Schweden und Dänemark feierte er mehrere Meisterschaften und Pokalsiege.

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