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Rummenigges Bankettrede

'Wir müssen die richtigen Lehren ziehen'

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und DFB-Ehrenpräsident Gerhard Mayer-Vorfelder waren da. Auch der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und Günter Netzer hatten sich eingefunden. Und natürlich FCB-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer zusammen mit Vorstand und Präsidium des FC Bayern. Insgesamt 600 Gäste waren in die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom versammelt, wo der FC Bayern traditionell nach einem DFB-Pokalfinale zusammenkommt - diesmal allerdings nicht, um einen Titel zu feiern. Die Finalniederlage gegen Dortmund lag allen schwer im Magen. Das verhehlte auch FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge nicht, als er zum Mikrofon griff. Seine Bankettrede finden Sie hier zum Nachlesen.

Rummenigges Bankettrede in Berlin:

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste,

ich darf Sie sehr herzlich im Namen des FC Bayern zu später Stunde hier in der Telekom-Hauptstadtrepräsentanz begrüßen. Ich möchte mich vorab bei unseren Gastgebern, der Deutschen Telekom, sehr herzlich bedanken, dass sie uns auch dieses Mal wieder diese wunderschöne Location zur Verfügung gestellt haben. Leider ist es ein Novum heute. Wann immer wir in der Vergangenheit hier waren, haben wir gewonnen - heute leider nicht. (…)

Das war natürlich ein Abend, der keinem gefallen hat, der hier sitzt. Es gibt sicherlich immer eine wohlwollende und eine etwas weniger wohlwollende Meinung. Mein alter Trainervater Dettmar Cramer hat mir dann immer geraten, an solchen Abenden, die dann auch mal weh tun, lieber die ehrliche Meinung kundzutun - und das möchte ich auch. Weil ich glaube, dass wir heute aus diesem Spiel die richtigen Lehren ziehen müssen. Wenn man 5:2 verliert, ist das kein Zufall. Dann ist es auch nicht Pech. Sondern man muss klar und deutlich sagen: Das war eine Blamage, die wir heute Abend erlebt haben. Jedes Tor der Dortmunder - es waren fünf - ist dann wie so eine Watschn.

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