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DFB-Pokal

Zahlen & Fakten zum Finale

Das 69. Finale um den DFB-Pokal elektrisiert die Fußballfans in ganz Deutschland und weit über die Grenzen hinaus. Über 150 Länder werden die Partie zwischen Rekordchampion FC Bayern und dem deutschen Meister Borussia Dortmund verfolgen. Für den FCB geht es um den 16. Titelgewinn, der BVB dagegen könnte erstmals das Double gewinnen. fcbayern.de hat die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Endspiel zusammengetragen.

Meister gegen Vizemeister
Erst zum zweiten Mal seit Gründung der Bundesliga treffen am Samstag die beiden Tabellenersten der abgelaufenen Bundesligasaison im Finale des DFB-Pokals aufeinander. Zuvor war dies 2005 der Fall, als der FCB im Berliner Olympiastadion auf den FC Schalke 04 traf. Die Bayern gewannen damals mit 2:1. Pikant: In der Liga verlor der FCB beide Spiele gegen die Knappen mit 0:1 - so wie in der gerade beendeten Spielzeit gegen Borussia Dortmund.

Rekord-Double-Gewinner FCB
Keine Mannschaft gewann so oft das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg wie der FC Bayern. Bereits acht Mal konnte sich der FCB über den doppelten Titelgewinn freuen, Schalke, Köln und Werder Bremen gelang dies nur ein Mal. Zuletzt gewann der FCB das Double in der Saison 2009/10 und ist sogar der einzige Klub, der das Double verteidigen konnte (2005/06). Für den BVB wäre der Sieg am Samstag gleichbedeutend mit dem ersten Double der Vereinsgeschichte.

Über 150 Länder live dabei
Das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund elektrisiert die Fußball-Fans auf der ganzen Welt. Das Endspiel am Samstag (20.00 Uhr) wird in über 150 Ländern live übertragen. Insgesamt 48 Kameras werden die Partie im Olympiastadion in Szene setzen. Weltweit werden damit mehrere hundert Millionen Zuschauer, von Algerien über die Falkland Inseln, Jamaika, Togo, China bis Tahiti und Zypern vor dem Fernseher live dabei sein. Rund 800 Medienvertreter haben sich für diese Begegnung angekündigt, darunter 300 von TV und Hörfunk. Hinzu kommen etwa 500 Printjournalisten und Fotografen.

Zum 217. Mal im Pokal
Im Finale gegen Borussia Dortmund steht für den FC Bayern die insgesamt 217. Begegnung im DFB-Pokalwettbewerb seit 1935 an. Und die Gesamt-Bilanz kann sich sehen lassen: Von den bisherigen 216 Pokalspielen (bei 52 Teilnahmen) gewannen die Bayern 160, 21 Mal gab’s ein Unentschieden und nur 36 Mal wurde verloren. Das Torverhältnis lautet 616:227. Das heißt: Pro Pokalspiel hat der FCB im Schnitt 2,71 Treffer erzielt und gewann 74 Prozent aller Spiele.

Pokalsieg Nummer 16?
Zum 16. Mal könnte der FC Bayern am Samstag den DFB-Pokal gewinnen. Mit bisher 15 Erfolgen sind die Münchner Rekord-Pokalsieger im deutschen Fußball. Den ersten Finalsieg errangen die Roten 1957 gegen Fortuna Düsseldorf (1:0), den bislang letzten vor zwei Jahren gegen Werder Bremen (3:0). Insgesamt steht der FCB zum 18. Mal im Finale, nur zwei Endspiele (1985 1:2 gegen Bayer Uerdingen und 1999 5:6 nach Elfmeterschießen gegen Bremen) wurden verloren. Der BVB steht zum fünften Mal im Endspiel, zwei Mal (1965 und 1989) konnte dieses gewonnen werden.

Rekordspieler Schweinsteiger
Bei einem Erfolg am Samstag gegen Dortmund würde Bastian Schweinsteiger seinen sechsten Pokaltitel gewinnen und mit dem bisherigen Rekordsieger Oliver Kahn gleichziehen. Unter den Spielern aus dem aktuellen Kader kann Schweinsteiger die meisten Einsätze im DFB-Pokal aufweisen. Der Mittelfeldspieler bestritt insgesamt 37 Spiele, alle für den FCB. Dahinter folgen Jörg Butt (36/7 für Bayern) und Philipp Lahm (34/31). Spitzenreiter bei Bayern sind jedoch Sepp Maier und Gerd Müller mit jeweils 63 Pokal-Einsätzen, gefolgt von Franz Beckenbauer (60), Oliver Kahn (57) und Katsche Schwarzenbeck (56).

Gomez treffsicher
Die meisten Tore im DFB-Pokal aus dem aktuellen Kader hat derzeit Mario Gomez (19 insgesamt/8 für Bayern) erzielt. Dahinter folgen Thomas Müller (9/9) und Ivica Olic (9/1). Insgesamt führt jedoch mit Abstand „Bomber“ Gerd Müller, der in 63 Spielen 78 Mal getroffen hat. Dahinter rangieren in der ewigen Bayern-Rangliste Roland Wohlfarth (18), Dieter Hoeneß (17), Rainer Ohlhauser (16), Karl-Heinz und Michael Rummenigge (je 15).

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