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Halbfinal-Rückspiel

Bayerns U19 hat das Endspiel im Visier

Nur noch 90 Minuten trennen die U19 des FC Bayern vom Endspiel um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft. Nach dem 3:1-Erfolg im Halbfinalhinspiel gegen Hertha BSC am vergangenen Mittwoch würde dem Nachwuchs des Rekordmeisters im Rückspiel am Sonntag in Berlin sogar eine knappe Niederlage reichen, um erstmals seit 2007 wieder im Finale zu stehen.

„Wir dürfen uns nicht auf dem Hinspiel-Sieg ausruhen“, warnte Trainer Kurt Niedermayer seine Jungs davor, die Partie angesichts des Zwei-Tore-Vorsprungs auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Berliner werden vor eigenem Publikum „noch einmal alles versuchen“, um selbst die erste Finalteilnahme überhaupt perfekt zu machen. „Wir haben erst ein Etappenziel erreicht“, betonte der erfahrene Übungsleiter.

Keine Auswärtstorregelung

Um das ganz große Ziel zu erreichen könnten sich die Bayern sogar eine Niederlage mit einem Tor Unterschied leisten. Bei einem Berliner Erfolg mit zwei Toren Vorsprung würde die Entscheidung über den Finaleinzug ohne Verlängerung im Elfmeterschießen fallen. Sollte die Hertha mit drei Toren Unterschied gewinnen, wären die Hauptstädter im Finale. Die Auswärtstorregelung wie im Europapokal kommt bei den Junioren-Endrunde nicht zum Tragen.

„Es ist noch längst nichts verloren. Wir müssen den Gegner direkt nach dem Anstoß unter Druck setzen. Wenn uns ein schnelles Tor gelingt, ist alles möglich“, meinte Berlins Trainer Jörg Schwanke, der seinem Team im Hinspiel vor allem in der ersten Halbzeit eine „zu ängstliche“ Leistung attestierte. „In der zweiten Halbzeit haben wir es gut gespielt. Wenn wir so spielen, rechne ich uns für das Rückspiel noch etwas aus“, so Schwanke.

Nerlinger: Sehr reife Vorstellung

Doch das wollen die Bayern natürlich zu verhindern versuchen. „Die Leistung meiner Jungs im ersten Halbfinale war sehr überzeugend“, sagte Niedermayer. Sportdirektor Christian Nerlinger, am Mittwoch in Aschheim Augenzeuge des 3:1-Siegs, sprach von einer „sehr abgeklärten, in der Spielanlage sehr reifen und total überzeugenden“ Vorstellung der Niedermayer-Elf. „Für das Rückspiel drücke ich die Daumen.“

An diese Leistung soll das Team nach Möglichkeit auch am Sonntag anknüpfen. „Wir müssen den Gegner früh attackieren und wie am Mittwoch agieren statt zu reagieren“, erklärte der 56-Jährige im Gespräch mit DFB.de. Kapitän Fabian Hürzeler, im Hinspiel Torschütze zur 2:1-Führung, sagte: „Wir gehen zuversichtlich ins Rückspiel, werden Hertha aber sicherlich nicht unterschätzen. Wir wollen unser Ziel erreichen.“

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