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Auftaktsieg als Initialzündung

DFB-Team gewappnet für EM-Endrunde

Das Warten hat ein Ende! Nach drei Wochen Vorbereitung auf Sardinien, in Südfrankreich und Danzig startet die deutsche Nationalmannschaft am Samstagabend gegen Portugal in die EM-Endrunde in Polen und der Ukraine. „Wir haben zwei Jahre lang auf diesen Moment hingearbeitet. Es wird Zeit, dass es losgeht“, sagte Kapitän Philipp Lahm. „Die Vorbereitung hat sich hingezogen. Ich bin jetzt glücklich, wenn der Anpfiff ertönt“, erklärte Bundestrainer Joachim Löw.

Ein Auftaktsieg gegen die Südeuropäer im ukrainischen Lwiw soll für die DFB-Auswahl die Initialzündung auf dem auf Weg durch das Turnier sein. So wie bereits 1972, 1980 und 1996, als ein Erfolg zum Turnierstart jeweils die Grundlage für einen späteren deutschen EM-Triumph bildete. „Klar wollen wir das Ding gewinnen“, erklärte Bayern-Torhüter Manuel Neuer, neben Lahm einer von insgesamt acht FCB-Profis im deutschen Kader.

Schweinsteiger einsatzbereit

„Das Eröffnungsspiel ist immer eine Unbekannte“, räumte Assistenztrainer Hansi Flick offen ein: „Wenn das erste Spiel erfolgreich bestritten wird, ist ein kleiner Rückenwind da.“ Wichtig sei, „mit der ersten Sekunde im Turnier zu sein“, stellte Flick klar. Zumal in der schweren deutschen Gruppe nur vier Tage später das brisante Duell mit Erzrivale Holland ansteht. „Das Niederlande-Spiel ist noch einmal einen Tick schärfer“, so Flick weiter.

Löw kann gegen den EM-Gastgeber von 2004 aus dem Vollen schöpfen, alle 23 Spieler sind einsatzbereit. Also auch Bastian Schweinsteiger, den zuletzt hartnäckige Wadenprobleme plagten. „Er macht einen guten Eindruck. Ich denke schon, dass die Mannschaft ihn auch braucht“, meinte Löw, der seine Anfangsformation schon im Kopf hat. Trotzdem wollte er einen Teil der Spieler bis zuletzt im Ungewissen und damit „unter Spannung“ halten.

Löw setzt auf Bayern-Block

Klar ist: Löw setzt auf einen starken Bayern-Block von mindestens sechs Mann in der Startelf und dazu auf internationale Erfahrung, die neben den beiden ehemaligen Münchnern Miroslav Klose und Lukas Podolski auch Mesut Özil und Sami Khedira seit der WM 2010 bei Real Madrid gewonnen haben. „Wir sind gewappnet und hochmotiviert. Wir sind bereit“, stellte Löw klar. Und Lahm betonte: „Wir müssen vom ersten Spiel an voll da sein. Es wird ein schwieriges Turnier.“

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